Montag, 9. Juli 2012

Der Rennsteigbeginn: Eigens entdeckt

Rastplatz Heimatblick
In der letzten Woche gab es sogar noch einen Zusatzausflug. Eigentlich wollten wir zur Brandenburg, fanden aber in Hörschel schon einen gut ausgeschilderten Wanderparkplatz. Wie immer startete unsere Autofahrt in Eisenach, dann ging es in Richtung Stedtfeld, wobei wir den Ortsteil einfach rechts liegen ließen.

Immer der Straße folgend war plötzlich die Brandenburg ausgeschildert und wir bogen links ab. Über ein paar holprige Bahnschienen gelangten wir nach Hörschel, wo direkt nach dem Ortseingang ein ausgeschilderter Wanderparkplatz lag, den wir natürlich sofort nutzten. Ein paar Meter ins Dorf hinein ging es dann zum Rennsteigbeginn und dem Gasthaus „Tor zum Rennsteig“. Etwas irritierend war, dass der Weg zum Rennsteigbeginn über einen privaten Hof führte, aber wir fanden den Anfang unseres großen Wanderweges und konnten dort den bekannten Spruch lesen, dass man von hier einen Stein mitnehmen und auf seiner Wanderung zur Saale erst dort wieder ablegen sollte.


Etwas weiter in den Ort hinein fanden wir dann ein paar Wanderwege und entschieden uns für die Richtung Vachaer Stein / Hohe Sonne. Auch hier ging es wieder recht steil bergauf, aber es hielt sich in Grenzen. Nach kurzer Zeit schon kamen wir am Heimatblick an, einem Aussichtspunkt, der sich wirklich sehen lassen kann. Wer rasten möchte, der sollte das hier tun.

Natürlich ging es noch weiter hinauf, so dass wir den Großen Eichelberg erreichten, ebenfalls mit einer Schutzhütte ausgestattet. Hier war ein guter Punkt, um wieder ausgiebig zu rasten und Sonne zu tanken. Danach ging es weiter und wir fanden eine Abzweigung des Weges nach Stedtfeld und Eisenach, sowie den weiteren Wegverlauf zum Vachaer Stein und zur Hohen Sonne. Da es aber schon etwas später war, kehrten wir dann wieder um und konnten jetzt endlich einmal behaupten, den Anfang des Rennsteigs gesehen zu haben. Besonderer Vorteil bei unseren Ausflügen: Frauchen sucht in der Regel solche Wanderwege aus, die nicht übervölkert sind und wo wir auch nur sehr wenigen Radfahrern begegnen, obwohl viele der Wege als Radwanderwege ausgeschildert sind.

Foto: © B. Lutz

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