Dienstag, 10. Juli 2012

Einmal zum Kissel und zurück




Wir sitzen unter der Kisseleiche
Auch in der vergangenen Woche haben wir wieder einen Sonntagsausflug unternommen. Heute ging es zum Kissel. Erst einmal geht es über die Hohe Sonne aus Eisenach hinaus, immer Richtung Meiningen. Kurz vor Waldfisch gibt es eine Berg- und Talfahrt, linkerhand liegt eine kleine Parkmöglichkeit, wo das Forsthaus Kissel ausgeschildert ist. Dort ist ein guter Platz zum Parken, dachte sich mein Frauchen und wir hielten endlich an.

Von da aus ging es immer geradeaus, mit leichter Steigung, wie es sich für den Thüringer Wald gehört. Zwischenzeitlich fanden wir noch einen kleinen See, wo wunderschöne Seerosen zu sehen waren. Angeln ist zwar verboten, aber wer braucht schon glitschigen Fisch?

Weiter ging es immer geradeaus und wir landeten kurzzeitig auf dem Uhrenweg. Leider war aber dessen Ausschilderung schon nach kurzer Zeit wieder verschwunden. Einmal rechts herum, an der Kisseleiche vorbei, gab es wieder eine Bank zum Ausruhen, endlich. Die kleine Schutzhütte hat uns gut gefallen, zumal hier endlich die Sonne einmal rauskam und wir so etwas wie Sommer hatten.


Wir sind am Brautborn angekommen
Weiter ging es, vorbei am Brautborn. Dort soll wohl eine entführte Braut einmal abgehauen sein. Heute liegt der Brautborn auf dem Pummpälzweg, der hierzulande wohl jedem ein Begriff ist, sagt zumindest Frauchen. Kurze Zeit später waren wir schon am Forsthaus Kissel, wo die Menschen erst mal ordentlich aßen und wir Hunde zumindest etwas Wasser abbekamen. Aber das ging sogar, ohne dass wir danach fragen mussten. Also für den Service für Hunde gibt es ein klares Daumen hoch.

Fotos: © B. Lutz

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