Mittwoch, 22. August 2012

Auf den Spuren Martin Luthers

Lutherdenkmal
Wie gesagt, war uns der kurze Weg entlang der Ruhlaer Skihütte bei weitem nicht genug. Wir fuhren also wieder ein kleines Stück zurück und dann in Richtung Bad Liebenstein. Dort fanden wir den Parkplatz Lutherdenkmal und nahmen einen weiteren Weg von dort aus in Angriff.


Start
Parkplatz Lutherdenkmal
Ziele
Lutherdenkmal mit Lutherbuche und Lutherborn
Lutherweg
Schleifkotengrund
Dauer
ca. 1,5 Stunden
Länge
ca. 4 km



Lutherbuche
Vom Parkplatz aus gab es eigentlich nur einen ausgeschilderten Weg, den bekannten Pilgerweg „Lutherweg“. Diesem folgten wir etwa 500 Meter, wobei mein Kumpel Dusty eine tolle Pfütze fand, in der er erst mal baden musste. Dabei zog er sich schwarze Stiefelchen an und auch der gesamte Bart war nur noch Schwarz statt Weiß.  Dann kamen wir am Lutherdenkmal an. Das Lutherdenkmal wurde zu Ehren der Rettung Luthers durch dessen vorgetäuschte Gefangennahme 1521 errichtet. Ein paar Infos dazu sind auf den Schautafeln um das Denkmal zu finden. Außerdem ist das Denkmal mit verschiedenen Psalmen und einer kurzen Erklärung zur Entführung Luthers und dessen Unterbringung auf der Wartburg versehen.

Am Lutherdenkmal gibt es auch die Lutherbuche, die wie ein noch recht junger Baum aussieht. Außerdem ist hier der Lutherborn zu finden, eine kleine Quelle, die für herrliche Erfrischung sorgte. Daran mussten wir uns natürlich erst einmal laben, schließlich war das Wasser wunderbar kühl. Eine kurze Rast war dann ebenso angesagt, besonders schön: Neben der Sitzgruppe zum Rasten gab es sogar einen Mülleimer, so dass der Platz ordentlich und aufgeräumt wirkte.

Weiterer Wegverlauf

 

Lutherborn
Vom Lutherdenkmal aus kann man auch zum Dreiherrenstein, zum Großen Inselsberg, nach Steinbach oder zum Schleifkotengrund laufen. Letzterer sollte etwa 1,5 Kilometer entfernt liegen und wir erkoren ihn zu unserem nächsten Ziel. Der Waldweg war sehr ruhig und mit vielen Wurzeln versehen, die aus dem Boden gewachsen waren.

Er führte anfangs eben, später bergab durch den Wald und schließlich vorbei an verschiedenen Weiden für Kühe und Co. Zum Schluss hin führte der Weg durch freies Land über eine große Wiese, so dass wir in der prallen Sonne unterwegs waren. Das Schild zum Schleifkotengrund verlor sich natürlich wieder einmal, man konnte von hier aus aber auch zu den Sprungschanzen von Ruhla gelangen. Aufgrund der großen Hitze kehrten wir aber um und machten noch einmal kurz Rast, bevor wir zurück zum Auto gingen. Nach etwa neun Kilometern bei Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke beschlossen wir, dass diese Anstrengung ausreichte.

Fotos: © B. Lutz

Kommentare:

  1. Hi du!
    Ich war schon paarmal auf deinem Blog und dachte mir, heute einen Kommentar zu hinterlassen wäre nicht schlecht.
    Mach weiter so!
    lg Sam

    www.dasti.ch - der Tagebuch eines Labradors

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  2. Hallo Dasti,

    schön, dass du vorbeischaust und einen Pfotenabdruck hinterlassen hast. Hab grad mal auf deinem Blog geschnüffelt, sehr schön der blonde Bodenbelag :)

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