Donnerstag, 2. August 2012

Badespaß am Wilhelmsthaler See

Wettschwimmen - wer hat die Nase vorn?
Das Wetter war endlich mal wieder schön und warm. Grund genug für uns, nach Feierabend noch eine kleine Tour zu unternehmen. Statt lange durch die Wälder zu streifen, wollten wir uns eine kleine Erfrischung  gönnen und besuchten den Wilhelmsthaler See.

Dabei geht es wieder einmal über die Hohe Sonne nach Wilhelmsthal. Nur wenige Kilometer von Eisenach entfernt tut sich hier ein wahres Paradies auf, das es mit Naherholungsgebieten großer Städte bestimmt aufnehmen kann. Der Altenberger See, der wesentlich bekannter ist, befindet sich nur einen Katzensprung weiter. Da dieser aber mit Campingplatz ausgestattet und eher für die Menschen zum Baden geeignet ist, war er nicht unser Ziel.



Lage und Parkmöglichkeiten

Ich bin erster, jetzt aber schnell
Den Wilhelmsthaler See kannte auch Frauchen bisher noch gar nicht, da er in Richtung Förtha liegt und sie meist weiter in Richtung Breitungen zum Friseur fährt. Auf die Idee brachten uns übrigens meine große Liebe, die Kessy, und ihr Frauchen, die endlich auch einmal mit ausgeflogen sind. Parken kann man prima am Imbiss Wilhelmsthal, der auch ein beliebtes Ausflugslokal ist.

Von dort gingen wir erst einmal entlang der Straße Richtung Förtha, die mit einem Bürgersteig versehen ist. Das nächste Mal machen wir es uns etwas einfacher und laufen gleich durch die großzügige Parkanlage. Nach wenigen Metern führte ein Schild nach links und schon waren wir am Wilhelmsthaler See angekommen.

Jetzt beginnt der Badespaß

 

Tauchgang mit Dusty
Kaum angekommen am Wilhelmsthaler See mussten wir uns auch alle ins kühle Nass stürzen. Ich bin natürlich stets auf mein Aussehen bedacht und wollte mich erst gar nicht mit Seetang schmücken. Aber es war dann eben doch zu warm und so ging ich zunächst sehr vorsichtig ins Wasser hinein.

Aber nur nicht so weit, dachte ich mir. Schließlich muss ich immer noch den Boden unter den Pfoten spüren. Schwimmen ist schließlich anstrengend, vor allem, wenn es warm ist. Einmal auf den Geschmack gekommen und die herrliche Erfrischung genießend, wollte ich dann aber doch etwas mehr wagen. Und dank lustiger Stöckchen, die Frauchen warf, traute ich mich auch tiefer ins Wasser. Gleich mehrere recht flache Stellen gibt es am Wilhelmsthaler See, so dass wir an zwei unterschiedlichen Stellen reinspringen konnten. Dusty war natürlich wieder ganz anders, als ich und machte gleich einen Bauchklatscher nach dem anderen. Kessy war allerdings nicht mehr so begeistert, als wir Jungs in ihrem Cleopatra-Bad waren und hielt sich gekonnt zurück.

An der zweiten Stelle fiel das Wasser recht stark ab, aber egal, ich wollte mein Stöckchen. Das schwamm aber plötzlich nicht mehr, sondern befand sich unter der Wasseroberfläche. Also tauchte ich kurzerhand einmal ganz unter, das war aber weniger schön. Unter Wasser kann man nicht atmen und so bekam ich etwas Panik und paddelte ganz aufgeregt an Land. Schnell war der Schock aber wieder vergessen und mich zog es immer und immer wieder ins Wasser. Das ist eine tolle Erfrischung.

Der Rückweg

Mein Stöckchen - puh, noch einmal aus dem Wasser gerettet!
Auf dem Rückweg ging es dann durch die großzügig gestaltete Parkanlage, die übrigens zum Schloss Wilhelmsthal gehört. Dieses wird derzeit von der Stiftung Thüringer Burgen und Schlösser aufwändig saniert und wiederhergerichtet. Die grünen Wiesen, die bunten Blumenbeete, die geschotterten Wege und die vielen Bänke für eine kurze Rast fanden vor allem die Menschen schön. Auch fanden sie hier einige Wanderschilder, die Rundwege aber genauso den Lutherweg, sowie den Lullusweg ausschilderten und mitten durch die Parkanlage verliefen.

Dann machten wir noch eine Rast am Imbiss Wilhelmsthal, wo es eine leckere Bratwurst für Frauchen gab. Leider habe ich wieder einmal nichts abbekommen. Dafür hatte der Imbiss aber eine Hundebar, wo wenigstens ausreichend Getränke für uns Vierbeiner zur Verfügung standen.

Ausblick über den Wilhelmsthaler See

Schwimmen ist anstrengend


Zwar hatte ich mir als echter Foxi nichts davon anmerken lassen, dass ich geschafft war, aber auf dem Rückweg im Auto musste ich dann doch schlafen. Zu Hause angekommen hatte ich einen Bärenhunger und habe meinen Napf einmal vollständig leer gefressen, das kommt nur selten vor. Zum Spielen hatte ich dann auch keine Lust mehr, ich war ja schließlich kaputt.

Fotos: © B. Lutz

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen