Montag, 27. August 2012

Rund um Ruhla

Rast am vermeintlichen Königshäuschen
Endlich war die Zeit für einen weiteren Ausflug gekommen und in Ruhla gibt es noch so viel zu entdecken. Also fuhren wir erneut in die schöne Stadt. Ausgangspunkt war diesmal die Schanzenanlage, die direkt hinter dem Waldbad und dem Schützenhaus liegt. Dafür fahrt ihr einmal durch die gesamte Stadt, immer auf der Hauptstraße und kurz nach dem Ortsausgang kommt rechterhand die Schanzenanlage. Leider sind allerdings die dort vorhandenen Wanderschilder schon stark verwittert und damit nur schwer zu lesen. Trotzdem fanden wir unseren Weg, die Details dazu:


Start
Parkplatz Schanzenanlage Ruhla
Ziele
Berwindental
Ruhlaer Skihütte
Königshäuschen (wahrscheinlich)
Kalter-Rümpler-Teich (572 m ü. NN)
Geißenalm
Stadion
Storchswiese
Dauer
ca. 3,5 Stunden
Länge
ca. 12 km

 

Auf dem Messerweg



vermutlich Königshäuschen
Die Tour haben wir an der Schanzenanlage begonnen, über die Straße gehend kommt ihr auf einen Forstweg und von dort geht es immer etwas bergauf. Kurz darauf findet ihr den Messerweg, der zu den größeren und bekannteren Wegen in und um Ruhla gehört. Diesem folgten wir anfangs über den Forstweg, bis wir zum Berwindental kamen. Anschließend entschieden wir uns für den Weg zur Geißenalm, doch bei der nächsten Beschilderung war diese schnell wieder verschwunden und wir schlugen den Weg Richtung Ruhlaer Skihütte ein.

Dafür ging es auf einem schmaleren Waldweg stets bergan, bis wir zu einer Skilaufloipe kamen. Diese ist im Winter übrigens für Fußgänger gesperrt. Von hier gelangten wir zur Ruhlaer Skihütte, wo Frauchen eigentlich essen wollte. Da aber auch ein anderer Hund da war und mein Kumpel Dusty Theater machte (er war noch nicht ausgelastet), ließen wir das Einkehren ausfallen und machten uns weiter auf den Weg zur Geißenalm.

Zum Königshäuschen


verwirrende Beschilderung
Unterwegs entdeckten wir noch eine Ausschilderung zum Königshäuschen und wollten uns das als Ziel nehmen. Auf einem großen Forstweg ging es immer geradeaus. Plötzlich trafen wir auf zwei Schilder, die geradeaus und nach links zeigten. Beide wiesen das Königshäuschen aus und der Spruch „Wer die Wahl hat, hat die Qual“ bekommt in diesem Zusammenhang eine völlig neue Bedeutung.

Während der Weg geradeaus nach unten führte, ging es linkerhand steil bergauf. Wir wollten natürlich den „Berg bezwingen“ und nahmen den Weg linkerhand. Nach einigen Metern steilen Aufstiegs sahen wir ein Häuschen im Wald. Ob es allerdings das Königshäuschen war, wissen wir nicht so recht. Es gab auf den Schildern weder Entfernungsangaben, noch war das Häuschen selbst beschriftet. Wir beschlossen also, dass wir das Königshäuschen erreicht hatten und kehrten um, um nun endlich den Weg zur Geißenalm einzuschlagen.

Zur Geißenalm


Kalter-Rümpler-Teich
Ein kleines Stück des Weges mussten wir zurückgehen, dann kam eine große Weggabelung, an der es rechterhand hinab zur Geißenalm ging. Dort entdeckten wir dann den Kalten-Rümpler-Teich, allerdings sah dieser nicht sonderlich einladend, weil sehr verdreckt, aus. Deshalb durften wir auch leider nicht baden und weil es ziemlich kühl war.

Dann kamen wir an der Geißenalm, einer urgemütlichen Hütte, an. Natürlich macht sie ihrem Namen alle Ehre, auf dem Hof leben Geißböcke und sogar ein stolzer Pfau war da. In der Hütte konnten wir dann endlich Kaffee und Kuchen bekommen und wir Foxis bekamen vom Wirt auch viel Lob, weil wir so schön sind und man uns so selten sieht.

Die Speisekarte solltet ihr euch unbedingt einmal ansehen. Unter der Rubrik „Lieber Wurstfinger statt Knoblauchzehen“ gibt es etwa Bockwürste und Bratwürste. Mit ähnlich viel Witz wird die Karte weiter geschrieben, so sind Schnaps und Likör als „Absturzbeschleuniger“ zu finden und auch auf dem „Heidiboden“ wartet eine urgemütliche Übernachtung.

Der Rückweg


An der Geißenalm
Nach Kaffee und Kuchen wollten wir uns auf den Rückweg machen, allerdings nicht denselben Weg zurücklaufen. Von der Geißenalm aus hielten wir uns deshalb in Richtung des oberen Ortsteils von Ruhla, folgten dem Weg zum Stadion und mussten anschließend ein Stück weit durch die Stadt laufen. Wir fürchteten schon, uns verlaufen zu haben, fanden aber schließlich einen Forstweg. Wer in Ruhla unterwegs ist, muss beachten: Wer in den Forstweg geht, muss etwa 500 bis 1.000 Meter laufen, dann stößt er oft auf Wanderschilder. Am Forstweg-Beginn dagegen fehlt jede Spur davon.

So war es auch bei diesem Ausflug wieder und wir kamen schließlich auf dem Weg zur Storchswiese, die nach dem ehemaligen Besitzer benannt wurde. Ein Stück weiter kamen wir an der Schanzenanlage heraus und konnten, nachdem wir nur einmal kurz nass geworden waren, wieder nach Hause fahren.

Fotos: © B. Lutz

Kommentare:

  1. Sali!

    Tja, das wandern ist halt des Hundes Lust:)

    Wuff Wuff, Dasti

    www.dasti.ch

    PS: Immer wieder schön hier rumzustöbern

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  2. Hallo Dasti,

    ja, bei dem Wetterchen muss man die Chance zum Wandern nutzen. Die Tage werden ja schon wieder kürzer und der Regen wird uns dan auch wieder fest im Griff haben.

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