Samstag, 22. September 2012

An der Talsperre Muldenberg

Ich bin an der Talsperre Muldenberg
Die Talsperre Muldenberg war unser erstes Ausflugsziel im Urlaub. Wir dachten zwar, dass es hier nur die Talsperre Pöhl gibt, den Tipp mit der Muldenberger Talsperre bekamen wir aber von unserer Vermieterin, eine ganz nette Frau, wie ich euch ja schon berichtet habe. Die Talsperre erreicht man dank Navi recht gut, aber sie ist auch entsprechend ausgeschildert. Ein passender Parkplatz war schnell gefunden und die Tour verlief im Überblick wie folgt:



Start
Parkmöglichkeit an der Talsperre Muldenberg
Ziele
Talsperre Muldenberg
Kammweg Erzgebirge-Vogtland
Haus Waldesruh
Votglandhütte
Rundweg Schöneck
Muldenquelle
Meilerhütte
Dauer
ca. 6 – 6,5 Stunden
Länge
ca. 24,5 km


Die Talsperre


Dusty durfte natürlich auch mit
Zuerst ging es auf die Mauerkrone der Talsperre, der Weg dahin ist schon vom Parkplatz aus gut ausgewiesen. Ihr habt hier zwar einen tollen Blick über die Talsperre, das Ende könnt ihr aber nicht sehen, weil sie so groß ist. Danach folgten wir dem Weg weiter, weil wir dachten, wir könnten eine komplette Runde um die Talsperre Muldenberg drehen. Dabei ging es eine ganze Weile entlang des Wassers, an einer Stelle sind wir sogar ein Stück weit zum Wasser hin.

Zum Baden sei es zu kalt gewesen, sagt Frauchen. Also durfte ich nicht ins Wasser, als ob mir das was ausgemacht hätte. Aber sie sagte, dass an der Talsperre Muldenberg Baden und Wassersport generell verboten wäre und da konnte ich mich mit abfinden. Schließlich will ich ja vielleicht noch einmal hier Urlaub machen, so dass ich mir keinen Ärger einhandeln wollte.

Danach stießen wir auf den Kammweg Erzgebirge-Vogtland. Er verbindet die beiden Regionen in Sachsen miteinander und ist hervorragend ausgeschildert. Diesem Weg folgten wir dann entlang des Waldes und der Eisenbahnschienen. Natürlich musste so eine Bahn auch tatsächlich hin und wieder vorbei kommen, sie soll wohl bis in die Tschechische Republik führen, die ganz in der Nähe des sächsischen Vogtlandes ist. Da habe ich mich jedes Mal erschrocken, denn die Bahn hat mich auch noch angehupt.

Die Hütten


Ich an der Muldenquelle
Auf dem Kammweg Erzgebirge-Vogtland kamen dann auch noch diverse Hütten, wobei es eher stattliche Häuser waren. Das Haus Waldesruh entdeckten wir zuerst, wobei wir nicht wissen, ob es sich um ein privates Haus handelt oder eher touristisches Highlight ist. Danach folgte die Vogtlandhütte, die wohl von Vereinen der Region saniert wurde. Auch sie ist eher ein stattliches Haus, als eine Hütte.

Der Weg, der sich einige Male mit einem großen Radweg kreuzt, führte dann in Richtung Schöneck. Dort fanden wir eine Möglichkeit, um den Rundweg Schöneck entlang zu laufen, die Chance ließen wir uns nicht entgehen.

Wir mussten einmal kurz die Straße überqueren und dann ging es auf breiten Waldwegen, wie gewohnt, weiter. Allerdings las Frauchen ein Schild falsch, sie interpretierte die Richtung, in die es zeigte, fehlerhaft. Dadurch landeten wir irgendwo im Nirgendwo und kehrten wieder um. Ich hätte natürlich sofort die richtige Richtung angezeigt, aber Frauchen will ja immer nicht hören. Sie hatte jetzt auch schon ganz schön Hunger und steuerte deshalb schnellen Schrittes die gut ausgeschilderte Meilerhütte an.

Die Muldenquelle


Auf dem Weg dorthin kamen wir noch an der Muldenquelle vorbei, die vermutlich der Talsperre Muldenberg ihren Namen verliehen hat. Außerdem erreichten wir die „Imbiss-Gastststätte Meilerhütte“. Etwas enttäuscht waren wir, als es sich wirklich nur um einen Imbiss handelte, da Frauchen ja so großen Hunger hatte. So konnte sie nur ein paar Würstchen und Salat essen, aber wenigstens schmeckte es ihr.

Danach machten wir uns langsam auf den Rückweg, wobei wir noch ausgiebige Pausen machten, weil Frauchen doch schon kaputt war – naja, kann ja nicht jeder so gut drauf sein, wie ich.

Fotos: © B. Lutz

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