Freitag, 21. September 2012

Ich war im Urlaub


Ich bin der König der Welt, äh, des Gartens
Länger habt ihr jetzt schon nichts mehr von mir gehört und dafür gibt es auch einen guten Grund. Ich war nämlich im Urlaub. Eines muss ich euch aber sagen: Die meisten Zweibeiner sind ja der Meinung, dass Urlaub Erholung bedeutet. Für mich war es das nicht! Ich war zwar jeden Tag viele Stunden lang unterwegs, unter anderem:

  • an der Talsperre Muldenberg,
  • an der Talsperre Pöhl,
  • am Stausee Schönheide,
  • an der Elstertalbrücke,
  • an der Göltzschtalbrücke,
  • im Triebtal und noch vielem mehr.

Doch obwohl mir diese langen Touren richtig Spaß gemacht haben, konnte ich auch, als wir zurück nach Hause kamen, nicht entspannen.

Unser Feriendomizil


Wir passen auf "unser" Grundstück auf
Wir hatten nämlich ein tolles Feriendomizil. Da gab es einen riesigen Garten (1.000 m² Grundstück). Und den muss so ein Foxl erst mal ordentlich bewachen. Wisst ihr, wie anstrengend das ist? Nicht nur, dass ich dauernd aufpassen musste, wenn irgendwelche Autos die Straße entlangfuhren, Fußgänger am Grundstück vorbei marschierten oder der Nachbarshund mich anbläffte, nein, ich musste auch Obacht geben, was auf dem Grundstück passierte.

Eines Abends kam da ein Igel des Weges, an einem anderen Tag war es ein Eichhörnchen, das ich beobachten musste und dann waren da auch noch viele Katzen, die auf „mein“ Grundstück kamen. Außerdem standen darauf ganz viele Nadelbäume und irgendwo fiel immer ein Zapfen herunter, so dass ich losstürmen und den Zapfen suchen musste. Mann, war das anstrengend, aber auch schön.

Während ich den Garten am tollsten fand, freute sich Frauchen im Ferienhaus Fuchs in Trieb in erster Linie über den Kamin und die Fußbodenheizung im Bad. Obwohl das Häuschen sehr modern eingerichtet ist, kann es doch mit Gemütlichkeit punkten, sagt Frauchen. Ich kann das nicht beurteilen, ich war nur zum Schlafen drin, ansonsten zog es mich in den tollen Garten.

Frühstück vor die Tür


Welcher Eindringling schleicht sich denn da an?
Frauchen wurde dagegen richtig faul im Urlaub. Selbst das Frühstück, frische Brötchen und Eier ließ sie sich morgens an die Tür bringen. Mann, hat die gelebt und ich? Ich musste froh sein, wenn ich mein normales Futter bekam und das wollte ich dann doch lieber nicht haben. Schließlich war alles viel zu aufregend, um die Zeit mit Fressen zu verschwenden. Aber toll fand ich unsere Vermieter, die Frau ist sehr nett und ich habe sie gleich in mein Herz geschlossen. Selbst den Mann fand ich toll, obwohl ich sonst Fremden gegenüber sehr vorsichtig bin. Aber wenn ich Menschen nett finde, dann müssen sie das auch sein, schließlich habe ich eine verdammt gute Menschenkenntnis.

Mit dem Wetter hatten wir auch großes Glück, es gab zwar ein wenig Regen und Schauer, aber die kamen entweder nachts, oder wenn wir gerade mit dem Auto unterwegs waren oder Frauchen mal wieder was essen musste. So wurden wir auch gar nicht nass, was bei diesem wasserreichen Urlaub im schönen Vogtland gar nicht so einfach ist. Aber lest selbst in den nächsten Tagen mehr über meine tollen Ausflüge.

Fotos: © B. Lutz

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