Dienstag, 25. September 2012

Rund um Vogelsgrün

Ausblick nahe dem Laubberg
Ein neuer Tag im Urlaub war angebrochen und es wurde dementsprechend Zeit, sich ein neues Ausflugsziel zu suchen. Wir entschieden uns heute für Vogelsgrün. Parken konnten wir auf einem Wanderparkplatz nahe von Gasthof & Pension „Zum Windrad“. Wir suchten mit dem Navi zunächst Vogelsgrün und dann war der Gasthof hervorragend ausgeschildert.


Start
Wanderparkplatz bei Gasthof & Pension „Zum Windrad“ in Vogelsgrün
Ziele
Heilstättenweg Vogelsgrün
Schnarrtanne
Vogelsgrüner Rundweg
Laubberg
Stausee Schönheide
Dauer
ca. 4,5 Stunden
Länge
ca. 14 km


Der Heilstättenweg


Am Stausee Schönheide
Direkt am Wanderparkplatz entdeckten wir den Heilstättenweg, der etwa fünf Kilometer lang sein sollte. Als erster Weg des Tages also durchaus geeignet. Wir folgten dem Weg durch einen dichten Wald, wobei uns Schilder oder Informationstafeln zu den Heilstätten jedoch fehlten. Nach einiger Zeit kamen wir an einer Straße an, an der der Weg weiter führen sollte. Da wir aber Wald- und nicht Straßenfreunde sind, brachen wir hier ab und kehrten zum Ausgangspunkt zurück.

Richtung Schnarrtanne


Dort (Vogelsgrün Oberdorf – 705 m ü. NN) gab es noch einige weitere Abzweige, einer führte in Richtung Schnarrtanne. Frauchen dachte, es handele sich dabei um eine bestimmte Tanne, die aus irgendeinem Grund diesen Namen erhielt und so nahmen wir diesen Weg als nächstes in Angriff. Er überschneidet sich zum Teil mit dem Vogelsgrüner Rundweg (4 km) und verläuft mit dem VPW, dem Vogtland-Panorama-Weg, einem sehr gut ausgeschilderten und ausgebauten Wanderweg.

Besuch von den Enten
Als wir in Schnarrtanne ankamen, stellten wir jedoch fest, dass es sich um eine Ortschaft handelt, die wir natürlich entlang der Straße nicht durchqueren wollten. Wir genossen noch kurz die Aussicht vom Laubberg und kehrten hier wieder um, bis wir zum Abzweig Vogelsgrün (737 m ü. NN) kamen. Von dort gab es einen Weg in Richtung Stausee Schönheide, den wir als nächstes erkunden wollten.

Stausee Schönheide


Der Weg zum Stausee Schönheide verlief ebenfalls mit dem VPW und war entsprechend gut ausgeschildert. Am Abzweig Stausee (710 m ü. NN) ging es dann durch einen schmalen Waldpfad, ab vom Hauptweg. Der Stausee selbst erinnert an eine Kuranlage.

Weniger schön war allerdings, dass die Gaststätte an diesem Tag Ruhetag hatte und Frauchen so auch einmal aufs Essen verzichten musste. Jetzt weiß sie wenigstens, wie es mir immer geht. Außerdem durften Tiere, wie Hunde oder Pferde, die Anlage nicht betreten. Wir machten also etwas abseits des Stausees eine kurze Rast und erhielten dann Besuch von verschiedenen Enten. Das war vielleicht spannend, aber gejagt habe ich sie nicht.

Der Rückweg


Zwei völlig erledigte Foxis
Auch der Rückweg verlief wieder mitten durch den Wald, wobei der Gasthof & Pension „Zum Windrad“ schon im Wald sehr gut ausgeschildert war. So konnten wir beim Rückweg einige Meter einsparen. Leider machte der Gasthof jedoch erst ab 15 Uhr auf, so dass es hier ebenfalls keine Rast für Frauchen gab – hihi.

Dusty roch schon von weitem unser Auto und sammelte seine letzten Kraftreserven, um dort hin zu ziehen. Kaum war die Autotür offen, sprang er rein, legte sich hin und grunzte, was das Zeug hielt. Ich folgte kurz darauf und war nun ebenso kaputt, wie mein Kumpel. Während Dusty sich aus der Verantwortung stahl und „unser“ Grundstück nicht mehr bewachen, sondern lieber im Häuschen schlafen wollte, war ich natürlich noch sehr wachsam. Aber ich schaffte es auch nicht mehr, jeden zu verbellen, der vorbei kam.

Frauchen marschierte dann noch mal in den Ort los, wir brauchten noch Postkarten, sagte sie. Etwas traurig: Obwohl das Vogtland eine wunderschöne Ferienregion ist, gibt es  in Trieb nur einen einzigen Laden, wo man Postkarten bekommt. Und diese kamen aus einem Fund vom Dachboden und stammen noch aus DDR-Zeiten. Deshalb werden sie auch verschenkt. Hier wäre es wünschenswert, wenn neuere Ansichtskarten in den Geschäften bereit gehalten würden.

Fotos: © B. Lutz

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