Montag, 26. November 2012

Nur einen Katzensprung entfernt

Ich am Katzensprung
An diesem Wochenende hat das Wetter wieder nicht so richtig mit gespielt. Da es sehr unbeständig aussah, blieben wir erneut in Eisenach. Geparkt haben wir bei der Phantasie, von wo aus wir schon einmal zur Sängerwiese bzw. zu den Elfengrotten gelaufen sind. Dieses Mal hatten wir uns die Teufelskanzel als Ziel ausgesucht.

Dafür lauft ihr zunächst in Richtung Drachen- und Landgrafenschlucht, müsst aber vor der Landgrafenschlucht die Straße überqueren. Dort könnt ihr direkt in die Drachenschlucht abbiegen, aufgrund der engen Verhältnisse ist das aber nur im Sommer empfehlenswert. Wir haben den Aufstieg zur Sängerwiese in Angriff genommen, wo es auch in Richtung Teufelskanzel geht. Und kurz zuvor haben wir noch meine liebe Freundin Kessy getroffen. Ein Stück weit, genauer bis zur Sängerwiese, wo ihr übrigens gut essen könnt, sind wir dann zusammen gelaufen. War das ein Spaß. Kessy wollte aber nicht weiter, wohingegen uns das Stückchen doch etwas kurz geraten war.

Ab der Sängerwiese gibt es viele Ziele


Blick auf die Wartburg vom Katzensprung
Seid ihr erst einmal an der Sängerwiese angekommen, habt ihr die Qual der Wahl, denn von dort aus gibt es viele Ziele, wie etwa den Weg

•    zur Wartburg,
•    zur Teufelskanzel,
•    zum Campingplatz am Altenberger See

und vieles mehr. Da wir ja zur Teufelskanzel wollten, entschieden wir uns für diesen Weg. Der Weg führt vorbei an den letzten Häusern mitten im Wald und zum Katzensprung. Dieser Aussichtspunkt lässt einen tollen Blick auf die Wartburg zu und lädt natürlich zum Rasten ein. Ihr müsst dafür nur ein paar Meter vom Weg abbiegen und schon könnt ihr die Aussicht genießen.

Dusty war auch mit dabei
Danach ging es weiter in Richtung Nebeblick, Eisenach-West und Teufelskanzel. Auch die Wartburg kann man von hier aus noch erreichen. Allerdings war der weitere Weg zur Teufelskanzel gesperrt, was wohl daran liegen könnte, dass der gesamte Waldteil wohl erst kürzlich zum Totalreservat ernannt wurde. Das heißt, dass hier keine forstliche Bewirtschaftung mehr stattfindet, Totholz im Wald verbleibt und dadurch natürlich auch die Gefahr von herunter fallenden Ästen besteht. Darauf weist zumindest ein Schild hin, das am Anfang des Waldgebiets aufgestellt ist und vor ein paar Wochen noch nicht da war. Das bedeutet aber auch, dass hier viele Tiere wieder ungestört leben können.

Dass manche Bäume ganz schön bedrohlich im Wind geknarrt haben, war denn auch nicht zu überhören. Aufgrund des gesperrten Weges machten wir uns wieder auf den Rückweg und nach zwei Stunden und sieben Kilometern kamen wir glücklich wieder am Auto an.

Fotos: © B. Lutz

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