Montag, 12. November 2012

Wir suchten den Poststein

Wo ist der Zapfen hin?
Dieses Wochenende hat das Wetter halbwegs mitgespielt und wir konnten im Trockenen durch den Wald laufen, zumindest von oben. Der Waldboden war allerdings noch ziemlich feucht und stellenweise sehr rutschig, da vor allem Frauchen durch das viele Laub nicht sah, was sich darunter verbarg. Ich fand dieses glitschige Gefühl unter den Pfoten natürlich toll.

Wir fuhren in Richtung der Gaststätte „Erika 47“ bei einem Kleingartenverein. Die Einfahrt ist ausgeschildert und befindet sich nicht weit entfernt der Autobahnmeisterei gegenüber der ehemaligen Auffahrt zur A4 – Anschlussstelle Eisenach West. Heute ist es ja nur noch eine Stadtautobahn. Die Straße ist mehr als holperiger Weg zu bezeichnen, aber das macht mir ja nichts aus. Auch ein Hermeslager ist dort zu finden, so dass wir gut parken konnten.

Ab in den Wald

Hast du schon geworfen?

Zunächst kamen wir noch an sehr großen Grundstücken vorbei, die fast parkähnlich aufgebaut waren. Danach landeten wir direkt im Wald, wo wir ein Schild fanden, das uns zum Poststein führen sollte. Damit hatten wir ein Ziel und schlugen diese Richtung natürlich ein. Wie so oft konnten wir aber den Poststein nicht finden, weitere Schilder gab es auch nicht.

Schon nach kurzer Zeit kamen wir auf ein kleines Stück einer geschotterten Straße und liefen oberhalb der neuen Autobahn. So laut habe ich den Wald noch nie erlebt, Dusty hat auch dumm geguckt und sich gefragt, seit wann man vom Wald aus Autos umherfahren sieht und hört. Auf dem nächsten Waldstück gab es ganz viele Zapfen, mit denen man toll spielen kann, das ließen wir uns freilich nicht zweimal sagen.

 

Der Rückweg

Los, wirf noch einen

Allerdings wurde es Frauchen dann zu matschig, da auch große, dicke Reifenspuren unter dem Laub versteckt waren und wir einige Pfützen fanden, die ideal zum Baden geeignet waren. Frauchen fand das natürlich nicht so toll, aber wen interessiert das schon? Wir mussten dann leider wieder zurück laufen und wieder waren es nur fünf Kilometer, die wir auf die Uhr brachten. Aber durch das Flitzen sind Dusty und ich natürlich viel mehr gelaufen.

Dabei haben wir uns auch noch ein paar Andenken aus dem Wald mitgebracht, so winzig kleine Spelzen. Das hieß, dass ich auch noch mit der Bürste Bekanntschaft machen musste und das am stress- und arbeitsfreien Sonntag. Dabei finde ich das Kämmen und Bürsten gar nicht so toll. Aber Frauchen sagt, wer schön sein will, muss sich bürsten lassen, also habe ich halt mitgespielt. Eine schöne Massage ist es ja manchmal auch. Ausgiebig wurde dann zu Hause noch gekuschelt und so konnte ich wieder zufrieden einschlafen.

Fotos: © B. Lutz

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