Dienstag, 22. Januar 2013

Schnee, Schnee und noch mehr Schnee

Los, wirf den nächsten Futterbrocken
Der Winter hat uns fest im Griff. Zum großen Spaziergang hatten wir Glück und es kam keine weitere weiße Pracht von oben. Trotzdem lag sie auf dem Waldboden schon in rauen Mengen und da es nach dem Spaziergang wieder so richtig los ging und seither nicht mehr aufgehört hat zu schneien, müssen wir jetzt Gassi hüpfen, statt Gassi zu gehen.

Aufgrund der Witterung, der eisigen Temperaturen und des böigen Windes wollten wir wieder nicht zu weit fahren. Deshalb ging es mal wieder zur Hohen Sonne, unser Hauptziel im Winter. Mal sehen, wann wir alle Wege hier durch haben.

Mosbach, Weinstraße und Marienblick


Auf der Suche
Zunächst entschieden wir uns für den Weg in Richtung Mosbach. Der soll übrigens identisch mit dem Rundwanderweg 5 sein, wie wir feststellten, als wir den Schnee vom zugeschneiten Schild entfernten. Angenehm bergab ging es und wir haben ganz seltsame Leute gesehen. Die sind nicht gelaufen, auch nicht auf einem Schlitten gefahren. Vielmehr hatten sie lange Bretter unter den Füßen. Frauchen sagt, das sind Skier und die Leute wollten Skifahren. Sowas habe ich aber auch noch nicht gesehen, schon gar nicht bei uns, wo sonst kaum Schnee liegt. Sehr seltsam sahen diese Menschen aus und bewegten sich auch ganz komisch und merkwürdige Spuren hinterließen sie im Schnee, vollkommen andere als von unserem Rudel. Aber solange sie mir nichts tun und leider genauso die lustigen Stöcke nicht für mich werfen, gehe ich unbeeindruckt an ihnen vorbei. Dafür durfte ich Futterbrocken im Schnee suchen, heißa, was für ein Spaß.

Vom Weg in Richtung Mosbach aus gelangten wir schließlich wieder auf die Weinstraße mit dem Trimm-dich-Pfad. Hier waren wir neulich schon einmal, als es zum Drachenstein ging. Auch am Marienblick kamen wir wieder vorbei, allerdings war es so diesig, dass wir den Blick auf die Wartburg kaum erhaschen konnten.

Winterliche Eiswelt
Dann gingen wir noch ein gutes Stück weiter, entschieden uns aber nicht für den Aufstieg zum Drachenstein, sondern nahmen den Parallelweg, der unterhalb des Aufstiegs entlang führte. Dort habe ich auch wieder etwas total Seltsames gesehen. An den Felsen im Wald hingen durchsichtige Dinger, die total glatt waren. Ich kam den Hang da gar nicht hoch, obwohl ich es immer wieder versucht habe. Feucht und kalt war das ganze Zeug da auch. Frauchen sagt, das waren Eiszapfen und dickes Eis, die sich am Felsen gebildet haben. Sieht echt sehr komisch aus, sage ich euch. Und sowas von glatt, da kam selbst ich, wo ich doch sonst so ein Akrobat bin, kaum hoch.

Nach dieser Entdeckung machten wir uns lieber wieder auf den Heimweg. Ich fing schon wieder an zu zittern, weil es so kalt war, der Wind ging heftig und ließ es noch kälter erscheinen und die Bäume hatten auch schon bedrohlich geknarrt. Mir war schon manches Mal mulmig zumute, so dass ich nach oben in die Baumkronen schaute und Frauchen war auch nicht gerade unbeeindruckt. Deshalb waren wir nach knapp fünf Kilometern und etwas mehr als einer Stunde schon wieder am Auto.

Fotos: © B. Lutz

Kommentare:

  1. Hallo Chris,
    habe den letzten Ausflug von dir wieder mit Interesse betrachtet. Nur gut das du alles unbeschadet überstanden hast,sonst hätte ich hier ja nichts mehr zu lesen.
    Ich war heute mal am Stiftsgut Wilhelmsglücksbrunn.Da fährt man die B7 Richtung Creuzburg und dann kurz vor Creuzburg links abfahren.Wenn man etwas Glück hat kann mann dort z.B. Fischreiher beobachten. Nikki

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  2. Hallo Nikki,

    ja, da fahren wir im Winter auch gern hin. Du musst man hinfahren, wenn gerade die große Schneeschmelze eingesetzt hat. Das Auto gleich vorne am Parkplatz abstellen und dann über den Radweg zum Stifstgut laufen. Da sind dir sicher auch schon die ganzen Felder rechterhand aufgefallen. Nach der Schneeschmelze vor zwei Jahren habe ich auf diesen Feldern das Schwimmen gelernt. :)

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