Montag, 25. Februar 2013

Der Weg mit der Eisenbahn

Alles Weiß und hier soll man ein Leckerchen finden?
Leider hatten wir dieses Wochenende wieder kein ganz herrliches Wetter. Schnee, Schneeregen und nur Regen, dazu Tauwetter und Massen von Schnee prägten die Landschaft. Dementsprechend glatt waren die Straßen und Frauchen wollte nicht allzu weit fahren.

Deshalb ging es wieder einmal an den Siebenborn. Anstatt uns durch den feuchten Pappschnee im Wald zu kämpfen, nahmen wir den Radweg, der hier lang und bis nach Gerstungen führt. Sogar einen Radfahrer haben wir trotz Schnee gesehen und natürlich Nordic Walker und Spaziergänger.

Am Anfang kommen die ganzen Seen und Fischaufzuchtgewässer, die größtenteils zugefroren waren. Aber auf das Eis durften wir nicht, es sei noch nicht dick genug oder nicht mehr, sagt Frauchen. So sind wir dann durch den hohen Schnee gestolpert und haben rundherum nur Weiß gesehen, abgesehen von den Industriegebäuden, die gegenüber der Seen liegen.
Dusty musste auch ganz schön suchen
Nach einiger Zeit kommt ihr dann in Richtung Stedtfeld und parallel zu diesem Radweg verlaufen die Eisenbahnschienen. Ihr werdet es kaum glauben, aber selbst zum Sonntag fuhren hier die donnernden Züge permanent entlang. Und die machen vielleicht einen Krach. Dusty und ich hatten beide einen großen Schreck bekommen und flüchteten uns soweit es ging auf die Felder und in den angrenzenden Wald.

Nach einer guten Stunde waren wir schließlich schon wieder am Auto. Natürlich hätten wir noch viel länger gekonnt, aber Frauchen sagt, die faustgroßen Eisbrocken, die wir an unseren Beinen spazieren getragen haben, wären ein Zeichen für die Heimkehr. Ja, die Beine waren schon etwas schwer, beim Pinkeln musste ich mein erhobenes Beinchen auch auf einem Baumstumpf ablegen, weil es so schwer war. Aber mein Gott, laufen konnte ich noch. Frauchen hatte nur wieder Angst, dass wir uns erkälten könnten.

Fotos: © B. Lutz

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen