Montag, 25. März 2013

Ich bin durch den Wind

Ein Wunder, dass Dusty mit diesen Ohren nicht weggeflogen ist
So, endlich Wochenende, endlich Zeit für einen Spaziergang. Aber der war windig und recht frisch, zumindest teilweise, das kann ich euch sagen. Auf dem Weg zum Startpunkt hörten wir im Radio nämlich, dass die Nacht von Samstag zu Sonntag die kälteste Frühlingsnacht in ganz Mitteldeutschland seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gewesen ist. Teilweise wurden bis zu -18° C gemessen, nur gut, dass ich zu den Hunden gehöre, die nicht draußen im Zwinger übernachten müssen.

Außerdem war es extrem stürmisch und ist es noch. Gott sei Dank fresse ich zur Zeit aber recht gut und so habe ich dem Sturm ein wenig Gewicht entgegen zu setzen. Und Frauchen ist ja auch noch an der Leine, da passiert hoffentlich nichts. Endlich ging es dieses Wochenende wieder mal nach Mihla.

Einmal zur Wolfsschlucht


Leckerchensuche vor dem Tunnel
Wir haben wieder kurz vor dem Parkplatz Mihlaer Tal geparkt, da uns die Straße ja zu eng ist, um bis zum Parkplatz zu fahren. Ein Stückchen sind wir dann auf dieser Straße gelaufen und waren da ziemlich durch den Wind. Rechts und links sind nämlich nur Felder und da pfeift der Sturm ganz schön, kann ich euch sagen.

An der ersten Wegkreuzung könnt ihr links den W.-Bahner-Weg entlang gehen. Da wir aber vom letzten Ausflug wissen, dass der durch den Wald führt und uns das bei dem Sturm nicht so ganz geheuer war, entschieden wir uns für den Weg rechterhand. Dort geht es zum Panoramaweg und zur Wolfsschlucht. Wir entschieden uns für die Wolfsschlucht.

Schon nach ein paar Metern kommt ihr zu einem Tunnel, durch den ihr durch müsst. Dann geht der Weg recht schmal durch ein kleines Wäldchen. Rechts und links ist jeweils ein Hang, so dass wir hier vor dem Sturm recht gut geschützt waren. Aus dem Wäldchen heraus gekommen, hatte der Wind tatsächlich etwas nachgelassen und eine Bank lud zum Ausruhen ein. Endlich konnten wir mal wieder beim Spaziergang unterwegs Rast machen. Von hier aus habt ihr übrigens eine super Aussicht auf den so genannten Goldacker, die Windräder, die Berge und Felder der Umgebung usw.

An der Harsberg Range


Dusty an der Harsberg Range
Wir waren natürlich alle nach dem kurzen Weg noch nicht kaputt und wollten weiter. Lauft ihr nach rechts unten, kommt ihr auf den Ihlefelder Weg. Nach links oben geht es zur Harsberger Straße. Und wenn ihr kurz vor dieser Straße nochmal links abbiegt, kommt ihr zur Harsberg Range. Da gab es sogar Schafe, die noch voll im Winterfell standen – war das ein Anblick.

Zwar lag die Range verlassen da, aber sie ist bestimmt ein tolles Ausflugsziel für den Nachwuchs. Außerdem könnt ihr in das nahe gelegene Urwald-Camp und die Jugendherberge kommen. Wir wollten aber lieber dem Panoramaweg folgen.

Auf dem Panoramaweg


Ausblick vom Goldacker
Und ich kann euch sagen, der Panoramaweg hat seinen Namen nicht von ungefähr. Zuerst geht es über Felder, von wo aus ihr einen tollen Ausblick habt. Dann kommt wieder ein Mini-Wäldchen, wo aber alle paar Meter eine Aussparung zwischen den Bäumen ist. Von hier aus könnt ihr auch richtig schöne Aussichten genießen. Irgendwann kamen wir dann in den richtigen Wald, wo sich der Weg urplötzlich verlor. Da hier auch noch alles voller Schnee war und wir nicht mehr wussten, wo wir uns befanden, sind wir dann wieder umgekehrt.

Auf der Bank am Goldacker gab es dann noch mal eine Rast, wo wir alle die wärmenden Sonnenstrahlen (solange der Wind nicht blies) genossen. Eigentlich wollte gar keiner von uns zurück, aber nach zweieinhalb Stunden und gut 7,5 Kilometern sind wir dann doch wieder ins Auto gestiegen.

Fotos ©: B. Lutz

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