Dienstag, 19. März 2013

Im Schwalbennest

Leckerchen suchen am Pfarrbuch
Wie immer war es auch an diesem Wochenende wieder Zeit, einen größeren Ausflug zu unternehmen und aufgrund des unbeständigen Wetters, der vereisten oder matschigen Wege entschieden wir uns einmal mehr, zur Hohen Sonne zu fahren und von dort aus ein Ziel anzuvisieren.

Der Weg führte uns auf dem Lulluspfad und dem Lutherweg entlang. Diese biegen links nach dem letzten Haus auf der Hohen Sonne ein, wo noch ein großer Wachhund war, der uns erst einmal einen Schrecken eingejagt hat. Aber ich war tapfer und habe ihm Paroli geboten, bin ja schließlich auch ein ganzer Kerl. Der Weg führte Richtung Bad Hersfeld, Wilhelmsthal und zum Altenberger See.

Wenig belaufener Weg

Das Schwalbennest

Vermutlich wird er so gut wie nicht belaufen, da kaum Fußspuren in dem noch sehr hohen Schnee vorhanden waren. Nach einer Weile des durch den Schnee Stapfens gabelte sich der Weg. Links ging es zum Schwalbennest, rechts führte der Lutherweg weiter. Wir entschieden uns, geradeaus zu laufen und kamen am Pfarrbuch, einem Baum, vorbei. Dort durften wir erst einmal wieder ausgiebig Leckerchen im Schnee suchen.

Nach einer Weile kamen wir um eine Kurve und von jetzt an ging es recht steil bergab. Nach kurzer Zeit schon entdeckten wir, dass wir wieder auf dem vorher abbiegenden Weg zum Schwalbennest waren und kurze Zeit später entdeckten wir auch das Schwalbennest. Es ist eine 1994 erbaute Holzhütte, von der aus man einen tollen Blick auf den Wilhelmsthaler See genießen kann. Der war sogar noch einigermaßen zugefroren, wobei Frauchen sagt, dass das Eis wohl niemanden mehr halten würde.

Der Rückweg

 

Ausblick auf den Wilhelmsthaler See
Danach hätten wir noch weiter nach Wilhelmsthal laufen können, aber Frauchen meinte, es sei anstrengend, durch den Schnee zu stapfen – ich muss sie wirklich besser trainieren – deshalb kehrten wir um. Wir liefen jetzt aber den ausgeschilderten Weg zurück, so dass Dusty und ich erst mal gar nicht merkten, dass wir schon auf dem Rückweg waren.

Frauchen stand plötzlich eine Etage tiefer, da hatte sich doch unter dem Schnee eine zugefrorene Pfütze versteckt, die unter ihrem Gewicht nachgab. War das lustig, denn mich haben alle Pfützen noch gehalten. Schon nach gut eineinhalb Stunden und etwas mehr als fünf Kilometern waren wir dann wieder am Auto und mussten, wie immer, viel zu früh nach Hause fahren. Dafür wurde ich dort dann wieder mit ausgiebigen Streicheleinheiten belohnt.

Fotos: © B. Lutz

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