Montag, 4. März 2013

Unterwegs in Creuzburg

Zwischen den Feldern unterwegs
Auf dem Feld mit Ausblick
Das Wetter sagte uns, dass der Waldausflug an diesem Wochenende unter keinem guten Stern stünde. Schließlich taute es massiv, die verbliebenen Schneereste waren vereist und im Wald ist es sicher sehr matschig. Als Ausweichroute entschieden wir uns deshalb für einen Ausflug nach Creuzburg. Direkt an der Einfahrt zum Stiftsgut Wilhelmsglücksbrunn haben wir geparkt und sind dann der Straße gefolgt, auf der ihr bis zum Gut durchfahren könnt. Dort gibt es auch Kaffee, Kuchen, Mittagstisch und Co., falls ihr also unterwegs Hunger bekommt.


Nach ein paar Metern teilt sich die Straße. Halbrechts findet ihr einen Fußweg zum Stiftsgut, der mit uns Vierbeinern schöner ist, weil hier nicht so viele Autos fahren. Außerdem lauft ihr hier durch riesige Maisfelder, ist im Sommer und Herbst ganz interessant, diese riesigen Pflanzen zu betrachten. Vor zwei Jahren war ich hier nach der großen Schneeschmelze und auf dem Feld, das völlig überflutet war, konnte ich sogar schwimmen. Da haben mir auch ganz viele andere Spaziergänger zugeguckt und sich über mich amüsiert, verstehe gar nicht, warum eigentlich.

Geradeaus führt die Straße weiter zum Stiftsgut und wenn ihr nach links geht, verläuft dort auch eine asphaltierte Straße. Diese haben wir dann genommen, weil dort weniger Autos fuhren und auch weniger Spaziergänger und Radfahrer unterwegs waren.


Auf freiem Feld

Leckerchen nahe der großen, braunen Hunde suchen

Ihr lauft auch hier auf freiem Feld entlang und genießt einen tollen Ausblick, unter anderem auf die Creuzburg aber genauso die umliegende Landschaft. Ein kleiner Bach fließt übrigens ebenfalls parallel zum Weg. Nach einer Weile kamen uns sogar riesige Hunde entgegen, die ganz laut gelaufen sind. Frauchen sagt, das waren zwei Pferde. Vor denen hatte ich ordentlich Respekt, bin erst mal ausgewichen und hab mich dann von hinten angeschlichen, um sie zu untersuchen. Nur hat Frauchen mich wieder nicht nahe genug heran gelassen.

Kurze Zeit später waren da ganz große, braune Hunde auf einer riesigen Weide. Frauchen sagt, das waren Rinder. Die haben wir aber nur aus sicherer Entfernung beobachtet. Noch etwas später kamen wir sogar an einem Stück Weide vorbei, an dem stand, dass hier ein freilaufender Bulle unterwegs sei und Lebensgefahr bestehe. Nachdem Frauchen das Schild gelesen hatte, blickte sie sich erst mal ängstlich um, aber scheinbar war der Bulle nicht zu Hause und wir mussten nicht gleich umkehren. Ein Stück weiter gingen wir den Weg noch, bis wir das nächste Dorf sahen. Dort wollten wir natürlich nicht hin und so kehrten wir, natürlich wieder viel zu schnell, um. Nach einer guten Stunde waren wir wieder am Auto und fuhren nach Hause, wo ich ausgiebig meine Schmusestunden genießen durfte.

Fotos: © B. Lutz

1 Kommentar:

  1. Wieder ein schöner Bericht.
    Und Chris, lass dir nichts erzählen, dass waren keine Rinder oder gar Pferde. Ich habe diese großen braunen Hunde auch schon gesehen.

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