Mittwoch, 10. April 2013

Sonne in Mihla genießen

Auch ein Dusty muss mal ruhen
Auch diesen Sonntag hatten wir Glück mit dem Wetter, obwohl es morgens noch nicht danach aussah. Aber bis wir endlich loskamen, hatte die Sonne sich heraus getraut und strahlte nur so vom Himmel. Grund genug also, noch einmal nach Mihla zu fahren. Wie immer parkten wir kurz vor dem Mihlaer Tal und gingen dann erst ein wenig die Straße hinab, die zum eigentlichen Parkplatz des Nationalparks Hainich führte.

Dann schlugen wir erneut den Weg durch die Wolfsschlucht und zum Goldacker ein. Ein wenig Schnee lag hier und da auch noch verstreut herum, so dass wir uns die Pfoten kühlen konnten, wenn es uns zu warm wurde.

Die Harsbergstraße


Ist das nicht eine tolle Aussicht vom Flughang?
Wir entschieden uns dieses Mal für die Harsbergstraße. Statt links zur Harsberg-Range abzubiegen, sind wir also gerade aus gelaufen. Ihr könnt hier noch die eigentliche Straße, die ihr nach wenigen Metern erreicht, bis zur Jugendherberge weiter gehen. Wir entschieden uns aber für den Panoramaweg, der durch den Wald führte. Stetig ging es bergan, so dass Frauchen schon wieder fast schlapp machen wollte. Aber da unterwegs viele Bänke standen, konnte sie sich oft genug ausruhen.

Dann waren wir an einer Bank angekommen, wo keine weitere Ausschilderung mehr zu sehen war, dafür aber drei Wege abgingen. Wir entschieden uns für den rechts verlaufenden Weg, weil er eben war. Der schmale Weg stellte sich übrigens, nachdem wir wieder auf einen Hauptweg stießen, als Zwergenpfad heraus. Jetzt wussten wir auch, warum es hier so eng war.

Auf dem Fluggelände


Schließlich kamen wir auf einer großen Freifläche mit kleinem Häuschen heraus. Die Freifläche stellte sich als Fluggelände für Drachen- und Gleitschirmflieger heraus, die hier ihrem Sport nachgehen können. Und von hier aus erklärt sich einmal mehr der Name Panoramaweg, denn ihr erhaltet eine tolle Aussicht.

Danach wollten wir noch ein Stück weiter und tatsächlich führte der Weg zum Harsbergplateau, einer weiteren großen Freifläche, die laut Beschilderung 440 Meter ü. M. liegen soll. Hier haben wir sogar einen großen Greifvogel entdeckt, der auf einmal in den Sturzflug ging, das war vielleicht beeindruckend – sagte zumindest Frauchen. Ich konnte gar nicht so schnell gucken.

Der Rückweg


Endlich Winter :(
Auch von hier aus gingen wieder mehrere Wege ab, eine Beschilderung fehlte jedoch. Wir entschieden uns dann für den breitesten Weg und nach einer Weile fanden wir im noch sehr winterlich weißen Wald einen Hinweis auf das Mihlaer Tal. So konnten wir den Rückweg antreten, ohne das überhaupt zu bemerken, weil wir ja nicht auf dem gleichen Weg zurückgingen. Auf diesem Weg, so sagt Frauchen, ich hab es leider wieder verpasst, ist wohl ein kleines Reh lang gelaufen, was sie entdeckt hat. Aber Dusty hatte wieder eindeutig etwas in der Nase, das war unverkennbar.

An der nächsten Kreuzung haben wir sogar noch einen Jack-Russel-Terrier getroffen und so konnten wir uns gegenseitig fragen (die Beschilderung fehlte wieder), wo wir lang gehen müssen, um zum Ziel zu kommen. Wir waren also auf dem richtigen Weg, doch der wurde jetzt verdammt schlammig. Frauchen wuchs plötzlich um fünf oder zehn Zentimeter an und sie meinte, ihre Schuhe seien auf einmal so schwer. Ein Blick darauf reichte, um mir klarzuwerden, dass sie Absätze aus Schlamm trug, hihi.

Schließlich kamen wir am Parkplatz an, Frauchen versuchte ihre Schuhe sauber zu machen, um besser laufen zu können und wir kehrten noch die restlichen Meter bis zum Auto zurück. Nach gut 9,5 Kilometern und knapp drei Stunden waren wir, wie immer, viel zu schnell wieder auf dem Heimweg. Da hätte ich eigentlich wieder Bekanntschaft mit Kamm und Bürste schließen müssen, weil ich den einen Klettenstrauch, der unterwegs zu finden war, sofort gefunden hatte und mir auch wieder etliche Kletten mit heimgenommen habe. Aber Gott sei Dank ging es Frauchen nicht so gut und sie wollte das blöde Kämmen dann doch noch mal verschieben.

Fotos: © B. Lutz

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen