Mittwoch, 3. April 2013

Unterwegs auf dem Silberbornpfad

Scheemann oder Osterhase?
Auch am Ostermontag habe ich noch einen schönen Waldspaziergang bekommen. Dieses Mal ging es nach Berka v. d. H. Am Parkplatz Mallinde, der zum Nationalpark Hainich gehört, könnt ihr das Auto abstellen. Es geht von Eisenach aus kommend rechts rein und dann ziemlich lange eine schmale Straße entlang. Aber so kennen wir die Hainich Parkplätze ja schon.

Jedenfalls führen dort zwei richtig tolle Erlebnispfade lang: Der Silberbornpfad und Alrunas Waldgeheimnisse. Da könnt ihr mit euren Kindern ganz viel entdecken, aber auch für uns Hunde ist es dort toll. Wir haben unter anderem entdeckt:

  1. Waldorakel
  2. Feenfenster
  3. Windharfe
  4. Tiersprachkurs
  5. Mein Baumhaus



Das Waldorakel

Ich an der Kletteranlage

Das Waldorakel ist gleich am Anfang des Weges. Das ist so eine Art Steinkreis. Dort werft ihr ein Stöckchen hinein – keine Sorge, ich hole es auch wieder – und je nachdem, auf welchem Symbol es landet, könnt ihr an der Anlage eine kleine Tafel hochklappen und findet einen weisen Spruch. Natürlich musste Frauchen das auch gleich ausprobieren, ich war dagegen nur scharf auf das Stöckchen. Aber ich habe ihr immerhin noch Zeit gelassen, zu gucken, wo das Stöckchen hingefallen ist.

Das Feenfenster

Dusty traut sich auch nicht wirklich zum Feenfenster

Ganz toll war das Feenfenster. Hier ist eine richtige Kletteranlage aufgebaut. Mit schmalen Baumstämmen, über die ich balancieren musste, Baumstümpfen, zwischen denen ich im Slalom durchlaufen musste und eine Wippe. Da musste ich natürlich auch drüber. Aber das ist vielleicht komisch, wenn du plötzlich nach unten fällst, während du da drüber läufst. Nach ein paar Versuchen habe ich mich auch gar nicht mehr gefürchtet.

Ein großes Häuschen mit ganz seltsamen, steilen Zugängen gibt es dort auch. Auf der einen Seite führt ein glattes Rundholz nach oben, auf der anderen Seite sind so eine Art Stufen in das Holz eingebracht. Frauchen ist sogar da hoch gestiefelt und wollte, dass ich mit komme. Aber keine Chance, da hatte ich zu viel Angst. Selbst mit tollen Leckereien hat sie mich nicht hoch bekommen. Da oben sagt sie, muss jedenfalls das Feenfenster sein, eine Art Bretterverschlag mit großen Lücken, durch die man in den Wald gucken kann.

Die Windharfe und der Tiersprachkurs

Der Tiersprachkurs

Danach kamen wir zur Windharfe. Auf der kann man wirklich spielen, das fand Frauchen ganz lustig. Mir hat das nicht so gefallen, aber ich kam mit meinen Ohren auch nicht so hoch, dass ich etwas gehört hätte.

Dann kam noch ein Tiersprachkurs. Wenn ihr auf das Knöpfchen auf der Anlage drückt, sollten die Tierstimmen heraus kommen und ihr könnt raten, zu welchem Tier sie gehören. Auch könnt ihr selbst üben und die Tierstimmen nachmachen. Nur leider sind alle Tonanlagen über den Winter ausgeschaltet.

Der Rückweg

Mein Baumhaus

Normalerweise sind die beiden Pfade als Rundwege angelegt. Aber wir waren ja grad mal eine knappe Stunde unterwegs. Deshalb wollten wir nicht den Rundweg gehen, sondern sind auf dem Weg, den wir gekommen sind, wieder zurück gelaufen. Klar mussten wir nochmal ein paar Übungen an den Wippen machen und Slalom laufen.

Außerdem haben wir einen großen Schneemann entdeckt – oder war es doch eher ein Schnee-Osterhase? So ein komisches weißes Etwas, das da rum stand und so viel größer war, als ich. Außerdem habe ich noch mein Baumhaus auf dem Rückweg entdeckt. Das ist ein riesiger Baum, der innen total hohl ist. Da musste ich natürlich erst mal rein hopsen und habe beschlossen, dass das jetzt mein Baumhaus ist.

Leider waren wir nach viel zu schnell vergangenen zwei Stunden und sieben Kilometern schon wieder am Auto und mussten nach Hause fahren. Aber schön war es trotzdem. Jetzt reicht es aber langsam mit dem Schnee und ich hoffe, ich kann nächste Woche ohne Schnee spazieren gehen.

Fotos: © B. Lutz

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