Samstag, 4. Mai 2013

Schnüffler-Trainingseinheit in Hütscheroda

Danke euch allen
Ihr seid echt toll – dafür erst mal danke! Durch eure Kommentare habt ihr es geschafft, Frauchen zu überzeugen, dass ich mich doch noch mal als Schnüffler versuchen darf. Dafür gab es heute extra eine Trainingseinheit, mal wieder in Hütscheroda. Erst mal ging es vom Parkplatz in Richtung Wildkatzendorf, allerdings sind wir dann doch wieder lieber dem ruhigeren Weg gefolgt. Den Kultur-Rundwanderweg haben wir uns dieses Mal vorgenommen. Der verläuft ähnlich, wie unser letzter Ausflug, auch mit dem Verkaufslehrpfad.






Kultur, Natur, Wissen – für jeden etwas

Das ist Kunst...

Die Kultur und das Wissen findet ihr in den Skulpturen, die überall am Wegrand stehen und auf den Schildern. Die Skulpturen fand ich natürlich sehr interessant und sobald eine davon in Sicht kam, musste ich „online“ gehen. Denn ich wollte am liebsten jede Skulptur als MEINE markieren. Aber Frauchen sagt, das ist Kunst, da darf ich nicht dran machen.

Dabei haben wir einen echten Kulturbanausen gesehen oder besser gesagt, seine Hinterlassenschaft. Der fand die eine Skulptur wohl ziemlich „beschissen“. Und das hat er deutlich gezeigt. Das Häuflein Delicti zeige ich euch natürlich auch noch. Sowas muss ja nun wirklich nicht sein.







Stöckchen über Stöckchen

...und das ein Häuflein Delicti

Haufenweise Stöckchen gab es unterwegs natürlich auch. Das erste, das wir fanden, war wie ein Bumerang geformt und Frauchen meinte, das kommt von alleine zurück. Also hat sie es geworfen und wir haben geguckt und geguckt und geguckt – aber wisst ihr was? Das kam nicht zurück! Ich bin dann los und hab es für Frauchen geholt. Ich muss nur noch verstehen, dass sie das Ding erst dann wieder werfen kann, wenn ich es auch aus lasse. Naja, wir üben ja noch.

Und da habe ich meine Schnüffel-Begabung doch echt unter Beweis gestellt. Denn dieses Stöckchen habe ich bestimmt 80 Mal zurück gebracht, nur beim 81. Mal hab ich es nicht gefunden. Aber jede Schnüffelnase hat ja mal einen Fehler frei, oder?




Wüstung Hesswinkel

An der Wüstung Hesswinkel

Unterwegs kamen wir dann auch noch an der Wüstung Hesswinkel vorbei, die wohl schon seit 1976 besteht. Die sieht auch sehr interessant aus, muss ich sagen. Dort haben wir noch mal ausgiebig mit den Stöckchen gespielt und hier war ich auch wieder offline unterwegs.

Bis, ja bis Frauchen auf einmal eine Riesenherde Schafe sah. Da hat sie mich doch wieder online genommen und meinte, es sei nicht sehr sinnvoll, mich mit den beiden Schäferhunden (es waren wirklich Schäferhunde, ich glaube Altdeutsche) anzulegen. Naja, die waren ja auch doppelt so groß wie ich.






Wildkatzendorf – Schaugehege

Ich bleibe auf dem rechten Weg

Deshalb gingen wir dann lieber weiter, als die Schafe uns auf den Fersen waren und da kamen wir am Schaugehege vom Wildkatzendorf vorbei. In der Wildkatzenscheune könnt ihr Eintrittskarten dafür besorgen, aber ich wollte ja nicht zu den wilden Katzen. Also sind wir einfach wieder Richtung Auto gelaufen.

Da bekam ich dann richtig Hunger, so dass ich offline ganz toll bei Fuß gelaufen bin und ein paar Slalom durch die Beine Übungen haben wir auch noch gemacht. So bekam ich noch was zu futtern und der Weg von eineinhalb Stunden und grad 6,5 Kilometer (Frauchen ist so wenig gelaufen, ich bestimmt das Doppelte, der Kilometerzähler hält nur nicht an meinem Bein) verging wie im Fluge. Und obwohl ich weiß, dass wir ein rotes Auto haben, schaute ich bei jedem der anderen blauen, schwarzen und silbernen Autos nach, ob ich nicht dort rein durfte. Gott sei Dank hat Frauchen noch Wasser dabei gehabt, denn die Pfützen unterwegs waren schon ziemlich trocken. Damit konnte ich meinen Durst nicht stillen. So, und nun, da ich das bei euch so toll fand, lass ich einfach noch ein paar Bilder sprechen:

Stöckchenspiele sind toll:








Schafe


Jetzt reichts aber




Fotos: © B. Lutz

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