Montag, 6. Mai 2013

Unterwegs auf dem Wildkatzenpfad

Unterwegs auf der sonnigen Wiese
Dieser Sonntag hat seinem Namen alle Ehre gemacht, es war nämlich ein echter Sonnentag. Klar, dass ich meinem Kumpel Dusty meinen Spaziergang vom Vortag auch mal zeigen wollte und so ging es wieder nach Hütscheroda.

Zuerst sind wir genauso gelaufen, wie tags zuvor, also auf dem Kulturrundwanderweg, wo wir wieder allerlei Skulpturen bestaunen konnten. Übrigens hat der Kunstbanause scheinbar hier mit gelesen, das Häuflein Delicti war nämlich verschwunden. Ich durfte auch wieder ganz viel mit meinen geliebten Stöckchen spielen, bei Dusty ist die Eigenständigkeit ja etwas zu hoch, so dass er leider immer online bleiben muss.


Von der Wüstung zum Aussichtsturm


Auch Dusty musste mal ruhen
Natürlich kamen wir auch wieder an der Wüstung Hesswinkel vorbei, wo wir erst mal kurz Rast machten. Da Dusty und ich großen Durst hatten, gab es auch erst einmal einen ordentlichen Schluck Wasser. Statt aber gleich wieder nach Hause zu laufen, wollten wir heute noch den restlichen Wildkatzenpfad erkunden.

Also ging es nach der Wüstung Hesswinkel erst einmal eine Weile bergan, deshalb mussten wir bei nächster Gelegenheit noch eine Pause machen. Frauchen kann eben doch noch nicht so gut, aber wir arbeiten daran. Da war sogar Dusty soweit, dass er sich mal ausruhen musste. Ich mache das ja öfter mal, damit ich dann noch ein ordentliches Stück laufen kann.

Schließlich ging es wieder bergab und wir kamen an der Dicken Eiche vorbei – ein imposanter Baum, muss ich sagen. Von dort aus ging es dann wieder ordentlich bergauf zum Aussichtsturm. Früher wurde die Stelle als Generalsblick bezeichnet, weil das ganze Gebiet vom Hainich mal militärisches Gebiet war und von der Roten Armee genutzt wurde. Heute hat man den Aussichtsturm mit dem Titel Hainichblick bezeichnet.

Keine Frage, dass wir natürlich die Aussicht genossen und am liebsten wären wir auch hinauf geklettert. Aber Frauchen hat Nein gesagt. Angeblich wegen der offenen Treppenstufen, wo sie Angst hatte, dass wir durch rutschen könnten. Ha, sie wird nur selbst Höhenangst haben. Deshalb wollte sie nicht hoch klettern.

Der Rückweg


Wie heißt es denn nun?
Da der Wildkatzenpfad ja auch ein Rundweg ist, konnten wir zurück laufen, ohne zu merken, dass wir schon auf dem Rückweg waren. Jetzt ging es wieder bergab durch Felder und Wiesen und ich durfte noch ein paar Übungseinheiten durchlaufen. Dann kamen wir schließlich am Herrenhaus an, einem Hotel in Hütscheroda. Am nahe gelegenen Imbiss wollte Frauchen ja eigentlich eine Bratwurst essen. Aber da der Imbiss mitten im Dorf war und überall andere Hunde bellten, wir also auch sehr aufgeregt waren, musste sie hungrig heim fahren – hihi.

Nach viel zu schnell vergangenen dreieinhalb Stunden und etwa elf Kilometern waren wir schon wieder am Auto. Dafür ging es aber abends nochmal auf die Wiese. Und wisst ihr was? Frauchen hat ja ein neues Bällchen für Kessy besorgt und deren Frauchen hat das prompt in den Baum geschossen. Gott sei Dank hatte Dusty seine Reizangel dabei. Damit konnten wir das Bällchen wieder vom Baum holen und weiter spielen.

Dann musste Frauchen mich auch noch kämmen und die rumlaufenden Zecken, die ich mir doch als Haustiere mit heim nehmen wollte, ablesen. Schließlich sollte ich nicht so ungekämmt zum Friseur gehen. Danach war ich aber auch richtig müde und wollte nur noch schlafen.

Und hier noch ein paar Eindrücke vom Ausflug:

Dusty war mit von der Partie:



Wenn ich doch nur was sehen könnte...


Ich ruhe ja öfter




An der dicken Eiche



Am Aussichtsturm




Im Hainich macht man es den Foto-Fans einfach: Sie können ihre Aufnahmen gleich gerahmt machen:


Unterwegs habe ich natürlich auch Durst und manchmal werde ich dabei zum Flaschenkind:





Fotos: © B. Lutz

Kommentare:

  1. Hallo Chris ,

    da hast du ja auch tollen Sonntag erlebt , das du aus der Flasche trinkst findet mein Frauchen total Klasse , hat sie gesagt und mich dabei seltsm angeschaut oO

    gruß und wuff
    Taliska

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  2. Hallo Taliska,

    warum guckt dein Frauchen da seltsam? Will sie dich etwa auch an der Flasche hängen sehen? Du kannst sie beruhigen, ich mach das auch nicht immer.

    Wuff-Wuff Chris

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