Dienstag, 21. Juli 2015

Das hat der ja noch nie gemacht!

Kennt ihr diesen ausgelutschten Satz? Bestimmt. Und die meisten von euch verdrehen die Augen, wenn sie einem Hundehalter begegnen, der ihn benutzt. Aber fragt euch mal ganz ehrlich, ob er nicht manches Mal vielleicht doch gerechtfertigt ist. Denn selbst das Frauchen, das bisher der Meinung war, dieser Satz wäre furchtbar, hatte ihn am Wochenende auf der Zunge.

Was war passiert? Wir waren im Zoo. Es war heiß, es duftete überall total interessant und unzählige Eindrücke stürmten auf mich ein. Nach etwa zwei Stunden Tiere gucken, war es Zeit für eine Pause. Wir suchten uns eine Bank im Zoo, ich legte mich entspannt hin und ruhte mich aus. Doch dann passierte es. So ein abgebrochener Zweibeiner kletterte über einen Baumstamm hinter der Bank, sprang direkt neben mir auf den Boden und tatschte mir sehr unsanft auf den Kopf. Das Ganze geschah so schnell, das Frauchen konnte gar nicht reagieren.

Ich habe mich dabei so erschrocken, dass ich kurz geknurrt und in die Luft geschnappt habe. Zur Beruhigung aller Kinderliebhaber - nein, ich habe den Knirps, der gerade das Laufen erlernt hatte, nicht erwischt. Dieser Knirps fing wohl auch vor Schreck an zu weinen, doch hat er keinen Kratzer abbekommen. In diesem Moment lag dem Frauchen der bekannte Satz auf der Zunge, denn normalerweise weiche ich Kindern aus, aber dazu hatte ich an diesem Punkt keine Gelegenheit mehr. Sie entschuldigte sich natürlich brav für mein Verhalten und die Eltern sahen zum Glück selbst ein, dass dem Knirps da ein Fehler unterlaufen war. Trotzdem ist das Frauchen sehr traurig.

Denn eines der wichtigsten Dinge, die den Knirpsen dieser Welt beigebracht werden müssten, ist doch wohl, fremde Hunde nicht ohne Vorwarnung oder Nachfrage mitten auf den Kopf zu "schlagen". Genau daraus werden dann Kampfhundegeschichten gemacht. Das Frauchen überlegt jetzt ernsthaft, wie wir in Zukunft mit den Zweibeiner-Zwergen umgehen sollen. Sie hat richtig Angst, dass ich die jetzt mit total doofen Sachen verknüpft habe und will jetzt keinem davon mehr erlauben, mich anzufassen. Habt ihr auch schon mal sooooo ein doofes Erlebnis gehabt? Und wie habt ihr reagiert?

Ja, es gibt keine Bilder, das Frauchen hat die Knipse vergessen und so ein doofer Tag muss auch nicht dokumentiert werden.

Wuff-Wuff euer Chris

Kommentare:

  1. Wir haben auch schon ein paar seltsame Dinge erlerbt. Einmal stand ich mit Genki vor einem Laden und hab auf meinen Mann gewartet und plötzlich kommt ein Kind um die Ecke angerannt - da ich nicht in die Richtung geschaut habe, habe ich sie auch wirklich erst gesehen, als sie schon quasie bei uns war - und warf sich Genki um den Hals. O.o Zum Glück ist Genki bei Kindern wirklich hart im Nehmen, aber ich hätte es ihm auch nicht "verübelt", wenn er sich, ebenso wie ich, in der Situation einfach erschrocken hätte. Die Mutter des Kindest meinte zum Kind auch nur "XY, du weisst doch, erst schnüffeln lassen!". Immerhin etwas, aber eigentlich wäre der erste Schritt ja meiner Meinung nach "Erst Mal fragen" gewesen. Ich kenne Hunde, zum Beispiel Sophie, die hat so panische Angst vor Kindern, wenn da ein Kind um die Ecke gerannt wäre und ihr selbst nur die Hand hingehalten hätte, hätte sie wahrscheinlich zugeschnappt.

    Den "Das hat er ja noch nie gemacht" Spruch halte ich übrigens garnicht für so albern - Darüber ärgern sich nur Leute, die sich wirklich 100% sicher sind, dass ihr Hund niemals auch nur irgendetwas ansatzsweise Unvorhersehbares machen würde und ich zweifle stark daran, dass man das so mit Sicherheit sagen kann. Meine Hunde sind zB Wundertüten, da passiert ständig Mal was, was sie so sonst noch nie gemacht haben. Gestern ist Genki zum Beispiel beim Anblick einer Frau auf der Parkbank hinter unserem Häuserblock völlig ausgetickt, agressives Bellen, Knurren, Kamm aufstellen - Das volle Programm. Und das hat er wirklich noch nie gemacht. Ich schätze ja, er hat sich irgendwie erschrocken, weil auf dieser Bank (an der Ecke zur Bundesstraße, sehr gemütlich) eigentlich sonst eher niemand sitzt, allerdings wollte er sich auch sonst nicht so recht beruhigen, nachdem ich sogar an der Frau vorbeigelaufen bin und er sehen konnte dass das nur ein ganz gewöhnlicher Mensch ist, wie wir sie 100 Mal am Tag treffen. Vielleicht war ihm die Person auch nur sehr unsympatisch, wer weiss. Zu seinem normalen Verhaltensrepertroir gehört das auf jeden Fall nicht.

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    1. Das klingt ja auch nicht gut, was euch passiert ist. Da wartet man einfach vor dem Geschäft und dann so was. Ich weiche ja normalerweise auch vor Kindern einfach zurück und gut ist. Aber da war keine Chance und die hatte Genki offenbar auch nicht. Ich weiß nicht, wie ich reagiert hätte. Erst schnüffeln lassen? Na prima, ich weiß doch nie, was der Hund schon erlebt hat. Wenn er mal von Kindern getreten oder geschlagen wurde und schnappt einfach zu, weil man nicht erst mal fragt, ist das Geschrei auch wieder groß.

      Das stimmt auch wieder, von deiner Warte haben wir den Satz noch gar nicht betrachtet. Irgendwie haben wir ihn nur mit dem berühmten "der tut nix, der will doch nur spielen" in Verbindung gebracht. Oh ja, solche Sachen passieren mir auch. Ich hatte mal eine Phase, da hab ich offenbar grundlos Passanten angebellt oder -geknurrt, bzw, bin ganz geduckt an ihnen vorbeigelaufen. Irgendwann merkte Frauchen, dass die schon was getrunken hatten oder mit der Bierflasche in der Hand rumgelaufen sind. Sie glaubt deshalb, dass ich alkoholisierte Menschen auf der Straße nicht mag. Vielleicht hatte die Frau bei euch auch irgendwas an sich, was Genki nicht gepasst hat, das kann ich mir gut vorstellen.

      Wuff-Wuff dein Chris

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  2. Ich finde den Satz jetzt auch nicht wirklich albern, denn mir ist er auch schon heraus gerutscht. Kinderbegegnungen können wirklich schwierig sein, aber ich kann auch die Eltern verstehen, wenn sie ihr Kind nicht permanent im Blick haben. Das soll natürlich keine Entschuldigung sein und es kann ja wirklich mal böse ins Auge gehen, wenn der Hund nicht so entspannt ist.

    Wir hatten so eine Begegnung mal in einem Schuhladen, wo ein kleines Mädchen Moe von hinten umarmte. Zum Glück ist Moe da sehr entspannt und schnappt selbst dann nicht, wenn man ihn mal weckt. Somit ist in der Situation nichts passiert - wäre es ein anderer Hund gewesen, hätte das gefährlich sein können.

    Liebe Grüße
    Nicole

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    1. Sicher können Eltern ihre Kinder nicht dauernd im Auge haben. Aber dann muss den Kindern wenigstens glasklar sein, dass fremde Hunde einfach mal tabu sind! Wir sind auch heilfroh, dass nix weiter passiert ist, aber wir wollten einfach noch mal zeigen, liebe Eltern, erklärt euren Kindern, Hunde sind Tiere, die kann man nie 100 Prozent einschätzen.

      Also von hinten umarmen, das klingt schon sehr fies. Ob ich da ruhig geblieben wäre? Ich glaub es fast nicht. Genau solche Situationen ließen sich aber eben vermeiden, wenn die Kids schon von klein auf ein paar Grundregeln lernen würden.

      Wuff-Wuff dein Chris

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  3. Solche Situationen will keiner von uns wirklich erleben - und es ist doch gut, dass Chris seinem Schreck nur mal Luft gemacht hat ... und dass nichts passiert ist :) Damon hätte wohl nicht anders reagiert!
    Laika mochte Kinder ja nicht wirklich - die waren ihr zu laut und auch oft zu grob! Sie hat zwar nie etwas gemacht, aber sie hat sich gerne hinter mich verzogen, wenn Kinder im Anmarsch waren. Bei ihr hatten wir schon Eltern, die gesagt haben "Geh ruhig hin - der ist so plüschig, der tut Dir nix!" Da könnte ich denen glatt eine vor den Latz knallen!

    Ich bin mir sicher, Du wirst den Schreck gut verdauen - und keine blöden Verknüpfungen erstellen ... und Dein Frauchen hoffentlich auch nicht ;)

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

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    1. Wie gesagt, mir sind Kinder auch zu laut, zu schnell, zu grob usw. Ich habe ja nicht sooo viel Kontakt und wenn dann nur mit verständigen Kindern. Die mag ich ja dann auch, ansonsten weiche ich ihnen lieber aus und habe das ja bisher auch immer gemacht. Nur hatte ich dazu keine Gelegenheit mehr in der Situation. Aber wir sind auch sehr froh, dass nix passiert ist. Der ist so plüschig, der tut nix? Ich bitte dich, das ist ja echt eine bodenlose Frechheit.

      Ich weiß nicht, als wir gestern Abend raus sind, waren wieder gefühlt 15 Kinder vor dem Haus unterwegs. Ich wusste gar nicht, wo ich laufen sollte, weil die überall rumgewuselt sind. Mit eingezogenem Schwanz bin ich durch die Menge gerast, bis etwas Ruhe war. Frauchen meint, wir sollten wohl jetzt lieber den Hinterausgang nehmen.

      Wuff-Wuff dein Chris

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  4. Irgendwann ist immer das erste Mal, aber cool, dass Chris sich noch im Griff hatte und bestimmt hat er trotz allem jetzt nichts so negativ verknüpft, wie es erst erscheinen mag...

    Vollkommen Recht hast Du aber damit, dass dadurch Kampfhundegeschichten gemacht werden.

    LG Andrea, die Linda auch schon vor nervigen Kleinkindern beschützen musste

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    1. Nun ja, ich war auch mehr erschrocken, als dass ich ernsthaft beißen wollte. Aber Kinder, ich weiß nicht, ich muss es mal mit einem vernünftigen Kind versuchen, ob es noch klappt. Habt ihr zufällig eins da? :-)

      Und das ist das Traurige! Weil der Hund immer der Böse ist, egal ob zu Recht oder zu Unrecht :-(

      Wuff-Wuff euer Chris

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  5. Tja, wir hatten letzten Herbst auch so ein wahnsinnig tolles Erlebnis mit Kindern. Da Lilly Kinder eh schon nicht mag, hat sich die Lage dadurch glücklicherweise nicht verschlimmt. Interessant bei Lilly ist aber, dass sie mit Kleinerkindern absolut kein Problem hat. Ängstlich reagiert sie bei Kindern ab 5/6 Jahren.

    Ich denke aber auch, dass Chris sich das nicht allzu sehr zu Herzen nehmen wird ;-)

    Liebste Grüße

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    1. Das ist ja wirklich sehr interessant, dass Lilly Unterschiede zwischen dem Alter macht. Hat sie denn mit Kleinkindern mal positive Erfahrungen gemacht oder etwas besonders Negatives mit größeren Kindern erlebt? Ich hoffe, dass ich noch halbwegs mit Kindern klar komme, wir werden es sehen.

      Wuff-Wuff dein Chris

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  6. Phew, da hast du aber noch ziemlich cool reagiert, Chris. Ich weiß nicht, ob ich bei einem Überfall im Schlaf so gelassen hätte sein können. Ich mag zwar Kinder sehr gerne und lasse mir von ihnen ziemlich alles gefallen (unter den Adleraugen von Frau Zweibein), aber ich bin sehr schreckhaft und hätte in so einem Moment bestimmt gedacht jemand wolle mich ermorden.
    Gut auch, dass die Eltern eingesehen haben, dass der Knirps einen Fehler gemacht hat - jetzt werden sie ihm (hoffentlich) beibringen, wie er sich Hunden gegenüber richtig zu verhalten hat.
    Liebe Grüße
    Lotta

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    1. Findest du, Lotta? Ich dachte, ich hätte übertrieben, als das Frauchen sich für mich entschuldigte. Aber es stimmt schon, dass die Eltern da auch in der Pflicht stehen. Meine Vorgängerin hat ja Kinder wahnsinnig geliebt. Die hätte sich über die "Streichel"einheit sogar gefreut. Der durften sogar Besucherkinder mal den Napf wegnehmen, als sie grad gefressen hat, ohne dass sie was gesagt hat. Die waren damals auch so schnell, das Frauchen konnte gar nicht schnell genug reagieren. Aber deren Eltern haben ihnen das noch mal ausführlich erklärt, obwohl damals gar nix passiert ist. Ich bin da auch eher schreckhaft und mag dieses Schreien und die schnellen Bewegungen nicht, deshalb ist Frauchen bei Kindern mit mir immer extrem vorsichtig. Aber manchmal passiert es eben...

      Wuff-Wuff dein Chris

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  7. Hey Chris, ich finde du hast doch nichts gemacht!!! Klar, die Menschen denken immer, wenn der Luftschnapper den Jungen getroffen hätte..... Aber ich bin mir ziemlich sicher, das war eine Warnung. Du kannst ja nicht wissen, das so eine Art der Kommunikation die Lütten Zweibeiner noch nicht verstehen. Aber ich glaube nicht, das du wirklich gebissen hättest. Und mal ganz ehrlich, drohen ist in der Extremsituation absolut erlaubt - finde ich. Die Joy ist Expertin in Luftschnappern ;) Das hört sich dann an, als würde sie den 'Gegenüber' gleich verspeisen - aber wie soll sie sich denn sonst auch wehren, wenn alleiniges Zähne zeigen und Drohen nicht hilft? Du hast es gleich so gemacht, weil es für dich gleich ein Riesen Schreck war.

    Ich finde übrigens schon, das Eltern ihre Kinder ausserhalb ihres eigenen Reiches (was sie sicherlich Kindersicher gemacht haben) ständig in Beobachtung haben sollten. So ein lüttes Kind ist in Bruchteilen von Sekunden sonst auch mal vor einem Auto oder in ein Gewässer gefallen...etc. Und Hunde gehören zu Gefahrensituationen nun mal dazu. Wenn das Kind natürlich schon älter war, dann ist es natürlich eher ein Erziehungsproblem der Eltern.

    Wie auch immer, du meisterst das schon ohne doofe Verknüpfung. Ich drück die Daumen!

    LG Siggi

    PS: Joy findet Kinder zwar unheimlich und uninteressant, lässt sich aber von allen Seiten ohne murren begrapschen - natürlich beaufsichtige ich das gewöhnlich! Aber sie hat bei Erschrecken eher den Hang weg zu springen. Richelieu ist eigentlich völlig Tiefenentspannt, hat aber noch nicht sehr viele Kinder getroffen. Ich glaube aber, das ist im auch egal ;)

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    1. Das kann gut sein, ich weiß schon gar nicht mehr, was genau in mir vorging, nur, dass ich erschrocken war. Frauchen glaubt auch nicht, dass ich gebissen hätte, aber sie sagt, man könne das ja nie genau wissen. Nun, das Kind war noch sehr klein, vielleicht zwei oder drei. Es war auch noch ein wenig wackelig auf den Beinen. Trotzdem ist es doof, einfach so eine auf den Kopf zu kriegen.

      Begrapschen lasse ich mich auch von einigen Kindern, wenn ich weiß, was jetzt kommt. Wenn die aber so schreien und rennen, dann klemm ich den Schwanz zwischen die Beine und gebe Fersengeld. Ich bin gespannt, wie Ritchie mit Kindern klar kommen wird.

      Wuff-Wuff dein Chris

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  8. Ich mag den Satz „Das hat er noch nie gemacht !“ nicht, weil er heute nur belächelt wird. Ich sage immer, dass ich so ein Verhalten von Socke nicht kenne. Und ja, ich habe diesen Satz durchaus schon gesagt, weil auch Socke durchaus in manchen Situationen anders als erwartet reagiert.

    Und Dein Beispiel macht uns traurig, denn auch wir haben so etwas schon erlebt. Da rannte ein Kind durch ein Schuhgeschäft, so dass Socke schon in Alarmstellung war. Socke war an der ganz kurzen Leine. Irgendwann entdeckte es Socke, rannte auf sie zu und sprang mit einem großen Satz 5 cm vor Socke, die laut bellte. Die Eltern des Jungen haben dies nicht mitbekommen. Nur eine Verkäuferin bat den Jungen nicht so zu rennen. Socke kannte keine Kinder und war immer etwas angespannt. Dieses Erlebnis hat Sockes Verhalten verstärkt, so dass sie schon vorher bellt und in Richtung der Kinder laufen will. Daher läuft Socke bei uns im Wohngebiet, wo immer Kinder um die Ecke kommen können, an der Leine.

    Zum Glück waren die Eltern noch freundlich. Viele hätten es nicht verstanden und Dir noch Vorwürfe gemacht. Ich hoffe, dass Chris den Vorfall gut wegpacken kann und keine Probleme mit Kindern hat.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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    1. Liebe Sabine,

      das ist ja das Problem, dieses Belächeln. Aber manchmal hat er doch schon sein Recht, dieser Satz, auch in Abwandlungen, wie bei euch. Ich bin froh, dass auch Socke nicht immer wie erwartet reagiert.

      Das finde ich sogar noch krasser. Da rennt das Kind durch einen Laden, der Hund bellt laut und die Eltern merken immer noch nichts? So ähnlich wie Socke geht es mir auch, es gibt keine Kinder, mit denen ich regelmäßig im Kontakt stehe und dann muss noch so eine doofe Erfahrung dazu kommen. Blöd nur, dass Socke so einen "Knacks" weggekriegt hat, bei Kindern. Bei mir hat sich die Angst etwas verstärkt, ich sehe noch mehr zu, dass ich Land gewinne, wenn die Kinder hier rumwuseln.

      Wir waren auch sehr froh, dass nix passiert ist und die Eltern zumindest Verständnis hatten. Nicht auszudenken, was sonst noch hätte alles nachkommen können.

      Wuff-Wuff euer Chris

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  9. Das scheint momentan ja ein absolut großes Thema zu sein. Bekommt den Eltern die Hitze nicht?? Die Kleinen wissen ja nicht, wie man mit 4Beinern umgeht, aber genau deswegen müssen die Eltern da doch einspringen.. ich versteh es nicht... und ich kann es vor allem nicht nachvollziehen - und dann sind die Hunde die blöden, die nur ausweichen wollten... Du armer Chris.. :(

    Liebe Grüße
    Diana

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    1. Offensichtlich. Aber du als Mama UND Hundemama, kannst uns ja vielleicht aufklären. Wie ist es denn bei der Hitze? Vergisst man da plötzlich die Erziehung? Oder ist das heute nicht mehr nötig, seinen Kindern so etwas beizubringen? Du sagst es, im Endeffekt ist immer der Hund Schuld, egal was das Kind vorher veranstaltet hat. Ich bin nur froh, dass es Gegenbeispiele gibt, wie bei euch und denke, dass euer Menschenwelpe bestimmt ganz früh gesagt bekommt, das darfst du bei Hunden, das nicht.

      Wuff-Wuff dein Chris

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  10. Also erstmal finde ich, hat Chris eigentlich nichts falsch gemacht.
    Versetzt dich mal in seine Lage !!! Auch wenn ich daran denke wie in deinem Moment die Stimmung war - du warst ja bestimmt auch sehr erschrocken und hast diese Stimmung blitzschnell auf Chris übertragen.
    Chris hat nur das gemacht, was für einen erschrockenen Hund das richtige ist.
    vielleicht gibt es Hunde die anders Reagieren - aber Pippa hätte warscheinlich das selbe getan, da sie sehr viel respekt und schiss vor Kindern hat.
    Er hat ja "nur" in die Luft geschnappt.... wenn du trotzdem Angst hast, das er das nun negativ verknüpft hat, dann übe doch einfach mit Ihm die Begegnungen mit Kindern (verschiedenen Alters). Sie sollen ruhig und nicht bedrohend auf ihn zugegehen, ansprechen und vorsichtig einen Keks geben... da wird chris bestimmt nicht übel reagieren ;).
    Liebe Grüße, Carola mit deco + pippa

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    1. Ich habe mit keinem Wort gesagt, dass Chris etwas falsch gemacht hat, ich konnte ihn absolut verstehen und habe ihm keinen Vorwurf gemacht. Aber da der Hund und der Halter im Zweifel immer die Bösen sind, wollte ich mit der Entschuldigung jeder Missgunst in der Situation aus dem Wege gehen.

      Die große Frage ist allerdings, wo gibt es ruhige Kinder, die Verständnis haben? Die sind hier leider nicht so einfach zu finden, zumal Chris schon lange Respekt vor Kindern hat und ihnen gerne ausweicht, was ihm aber in der Situation nicht mehr möglich war. Wir werden auf jeden Fall versuchen, ein paar Kinder zu finden, um das auszutesten und den übrigen aus dem Weg gehen, sofern es denn geht.

      Liebe Grüße

      Britta

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  11. Du Chris, wenn ich jetzt noch mal alles hier lese, gibt es durchaus einen Unterschied, wie groß die Hunde sind, die den Kindern bzw den Eltern begegnen. Also ich glaube bei dir und zB Socke, da denken die Eltern auch wie niedlich und keine Gefahr - bei Hunden wie uns (und der Ritchi ist ja noch größer als ich), da sind viele Eltern schon vorsichtig und halten ihr Kind zurück. Nicht alle wohlbemerkt, aber mit Sicherheit mehr, als bei Euch.
    Das ist nicht gerecht, ihr habt schließlich genau so viele Zähne wie wir (die wir alle nur zum Knochen futtern benutzen!!!)
    Liebes WauWau deine Joy Schnuckelchen

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    1. Hm, also wenn ich von Isabellas Erfahrungen lese, die ja immer große Hunde hatte, kann ich das mit der Größe jetzt nicht so 100 pro bestätigen. Aber es ist sicher auch ein Faktor, weil ich ja ach so niedlich bin, da kommt man schon mal auf dumme Gedanken als Kind. Genau, du sagst es, die Zähne sind in der gleichen Anzahl vorhanden und Terrier sind ja im Allgemeinen für ein sehr starkes Gebiss bekannt, also trotz ihrer Größe nicht zu unterschätzen. Auch wenn es bei uns noch mal gut ausgegangen ist.

      Wuff-Wuff dein Chris

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  12. Wir haben solche Situationen leider schon des öfteren erlebt. Zum Glück ist immer alles gut ausgegangen. Ich gebe dir aber recht, dass Kinder den Umgang mit Hunden lernen sollten. Nicht jeder Hund reagiert gelassen auf tollpatschige Kinder.

    Wir hatten am Wochenende eine unschöne Begegnung mit einem Mann. Nichtsahnend saßen wir in einem Straßenkaffee und genoßen die Sonne. Charly lag entspannt an der kurzen Leine neben uns. Plötzlich kam von hinten ein Mann auf den schlafenden Charly zu. Meine Fellnase hat sich so erschrocken, dass er nach dem Bein des Mannes geschnappt hat. Zum Glück war er an der Leine und ich konnte ihn noch rechtzeitig zurückhalten. Der Mann war natürlich sauer und beschimpfte uns laut.
    Er hätte aber auch wissen müssen, dass man einem schlafenden Hund nicht vor die Schnauze tritt..

    Ich kann verstehen, dass dich das Erlebnis mit dem Kind verunsichtert hat. Ich drücke euch die Daumen, dass Chris das nicht negativ verknüpft hat.

    Liebe Grüße
    Sonja und Charly

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    1. Schade, dass ihr diese Erfahrungen auch schon machen musstet :-( Ja, es ist wirklich wichtig, dass die Kiddies gaaaaaaanz früh lernen, wie sie mit Hunden, vor allem fremden Hunden, umzugehen haben. Denn wer Kinder nicht in dem Maße kennt, wie ich zum Beispiel, der kann da schon mal kurz die Nerven verlieren.

      Nun, eure Situation mit dem Mann klingt natürlich auch sehr doof. Aber da sieht man mal, dass auch viele Erwachsene eben nicht wissen, worauf man bei fremden Hunden achten muss. Wir lassen uns mal überraschen, wenn wir demnächst wieder mal ein Kind mit näherem Kontakt treffen. Bei den schreienden Kindern vorm Haus hat sich die Angst auf jeden Fall noch etwas verstärkt, da laufe ich mit richtig eingeknickter Rute durch.

      Wuff-Wuff dein Chris

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  13. LIeber Chris, erst einmal zu dem berühmt, berüchtigen Satz "das hat er ja noch nie gemacht...". Ist mir auch schon rausgerutscht, obwohl es die dämlichste Ausrede der Welt ist. Zum Glück hatten wir aber noch nie so ein unangenehmes Erlebnis mit einem Kind. Chiru reagierte sehr schnell auf kreischende und laute Kinder mit Gebelle - so dass ich da schon viele empfindliche Sensoren habe und nicht schnell überrascht werde. Ich muss aber zur "Ehrenettung" vieler Eltern sagen, dass ich fast immer gefragt werde, ob das Kind Chiru mal streicheln bzw. anfassen darf. Ich verneine es dann aber immer.
    Das du das schlechte Erlebnisse jetzt negativ für dich verknüpft hast, mein lieber Chris, glaube ich nicht. Da bestelle deinem Frauchen ganz liebe Grüße von mir und sie soll sich keine unbegründete Sorgen machen!

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    1. Liebe Sali,

      ich kenne auch viele Eltern, die dieses Nachfragen ihren Kindern beibringen. Das war jetzt wirklich mal eine Ausnahme, aber ich wollte noch mal auf das Thema aufmerksam machen. Genau das überlegt ja Frauchen jetzt auch, ob sie generell die Frage verneinen soll oder eben nicht.Nun, wir werden sehen, wie ich mich künftig dem Nachwuchs der Zweibeiner gegenüber verhalte. Lassen wir uns überraschen.

      Wuff-Wuff dein Chris

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  14. Lieber Chris,
    typisch für EINIGE Zweibeiner, dass sie nicht auf ihre Gören aufpassen :-)
    Witzig finde ich, dass mein Blogger Freund Jerome auch grad DAS Thema im Blog hat:
    http://homepets.de/kinder-und-hunde/
    ICH glaube nicht, dass DU gebissen hättest, du hast einen Schreck bekommen, und einfach mit dem Luftschnapper gewarnt, das ist total okay. Dein Frauchen hätte sich auch gar nicht entschuldigen müssen...
    ICH bin da absolut kein Maßstab, ich habe von kleinauf ALLES gelernt. Ich wurde von Kindern begrabscht, die mir mein Futter und sogar einen Knochen wegnehmen durften. DAS muss ein "Filmhund" eigentlich über sich ergehen lassen. Ich habe auch gelernt, mit anderen Leuten mitzugehen (ohne Leine) wenn Heidi in der Nähe war, und mich ermuntert hat. Ich LIEBE Kinder, weil ich sooo viele Leckerchen von DENEN bekommen habe :-)
    Allerdings war bei uns daheim Gesetz: Kinder essen am Tisch, und die Hände bleiben auf dem Tisch! Wenn ich nämlich ein Kind mit einem Keks getroffen habe, dachte ich, dass mir der Keks hingehalten wird.
    Da half nur ein "Nein" von Heidi! Zu Hause aber wollte Heidi nicht nur aufpassen müssen!!
    Menno, was wir Hundi's alles lernen müssen....
    DU hast bestimmt gedacht, der Dusty will dich ärgern, als du aus dem Schlaf gerissen wurdest :-)
    Liebes Wuffi deine verständnisvolle Isi

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    1. Liebe Isi,

      ich musste auch schmunzeln, als ich das Thema bei Jerome sah, weil ich da meinen Beitrag auch schon geschrieben hatte. Es passte wie die Faust aufs Auge.

      Na, Isi, du weißt doch wie das ist. Entschuldigt man sich nicht, ist man wieder der doofe Hundehalter. Und so haben wir versucht, allem aus dem Weg zu gehen, was evtl. noch hätte kommen können.

      Meine Vorgängerin war wie du. Sie hat zwar den Umgang mit Kindern nicht in dem Sinne gelernt, sie aber von Anfang an über alles geliebt. Die durften auch wirklich alles mit ihr machen, sogar den Futternapf wegnehmen, obwohl sie Fressen fast noch mehr als Kinder liebte. Aber ich bin da anders, auch bei Fremden, da taue ich nicht sofort auf, während meine Vorgängerin jeden Menschen liebte, selbst wenn der sie nicht leiden konnte. Ich schaue mir dagegen ganz genau an, wie ein Mensch auf mich reagiert und entscheide dann, ob ich ihn sympathisch finde.

      Das Gesetz, was Heidi für euch daheim bestimmt hat, finde ich sehr gut. Die Sache mit dem Keks wieder ist gar nicht so einfach zu begreifen, ich weiß nicht, ob ich mich da beherrschen könnte.

      Das kann durchaus sein, dass ich dachte, der Dusty ist es, der mich ärgert. Aber der patscht mir eigentlich nie so unsanft auf den Kopf, wenn ich schlafe. Da nähert er sich ganz vorsichtig und schnuffelt erst mal. Ich werf mich dann auf den Rücken, weil ich denke, Frauchens kraulende Hand kommt da an :-D Das glaubst du jetzt bestimmt nicht, weil das nur zu Hause passiert und du uns so entspannt noch nicht gesehen hast, aber ich schwöre, es ist so.

      Wuff-Wuff dein Chris

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    2. Doch ich glaube dir, seit ich die "Körbchenfotos" gesehen habe!
      Stimmt schon, um die ganze Sache zu entschärfen schadet eine Entschuldigung nicht, aber NÖTIG wäre es nicht gewesen :-)
      Liebes wuffi deine Isi,
      die denkt, dass du uns magst :-) ?!

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    3. Hihi, die werden mich wohl den Rest meines Lebens verfolgen, oh je...

      Aber natürlich mag ich euch, ihr seid lieb zu mir und mögt mich, das hab ich gleich gespürt. Und in dem Fall mag ich dann auch jemanden zurück, wie etwa euch. Das habt ihr doch aber sicher gemerkt, oder?

      Wuff-Wuff dein Chris

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